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Startschuss für die Mitmach-Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" (Pressemitteilung vom 27.04.2017)

Aktion startet früher: Startschuss für die Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

Startschuss für die Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

Die beliebte und landesweite Mitmach-Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC startet ins dreizehnte Jahr. Beginn der Aktion ist am 1. Mai. Wer dann bis 31. August an mindestens 20 Tagen bei „Mit dem Rad zur Arbeit“ mit radelt, hat erneut die Chance, attraktive Preise zu gewinnen.  

In 2016 sind über 3.000 Radler aus rund 1.000 Firmen dem Aufruf gefolgt. Bundesweit beteiligten sich sogar über 150.000 Berufstätige, entweder als Gruppe oder als Einzelperson, an der Aktion. 

Egal, ob man von zu Hause aus direkt mit dem Fahrrad den Arbeitsweg absolviert, oder die Strecke als Pendler, kombiniert mit Bus und Bahn, zurücklegt: Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können sich anmelden! Dabei verlieren auch lange Wege und steile Berge selbst für ungeübte Radler ihren Schrecken: Denn an der Aktion können natürlich auch Räder mit elektrischer Unterstützung teilnehmen. In deutschen Garagen finden sich immer häufiger die elektrischen Drahtesel – sogenannte Pedelecs / e-Bikes. In den vergangenen sieben Jahren wurden davon mehr als drei Millionen Stück verkauft. Mit einem Pedelec kann man bequem auch größere Strecken zur Arbeit pendeln und so den Aktionsradius, sprich die Reichweite, vergrößern.

Dr. Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse freut sich: „Mit dem Rad zur Arbeit ist eine echte Gelegenheit im Berufsalltag für regelmäßige Bewegung zu sorgen. Das hält gesund und entspannt. Die große Resonanz der vergangenen Jahre spricht hier für sich und leistet einen großen Präventionsbeitrag – so werden gleichzeitig die eigene Gesundheit und unsere Umwelt gefördert. Durch die Pedelecs profitieren gerade auch ältere Beschäftigte von den gesundheitlichen Vorteilen des Radelns, genießen die frische Luft und kommen stressarm zur Arbeit.“ Zudem hat die 4. Auflage der Studie „Fahrrad fahren in Deutschland“ jungst belegt, dass das Zweirad für jeden Zweiten zum Alltag und zur täglichen Fitness dazu gehört und somit zum unverzichtbaren Kulturgut wurde.

Christian von Staden, Landesvorsitzender des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) Rheinland-Pfalz ergänzt: " Die Aktion 'Mit dem Rad zur Arbeit' ist eine gute Gelegenheit, das Fitnessstudio mit der Arbeit zu verbinden. Immer mehr fahrradfreundliche Arbeitgeber und moderne Räder inclusive Pedelecs erhöhen das Vergnügen, mit dem Rad zu kommen. Fahrrad fahren macht einfach gute Laune. Probieren Sie es aus." 

Melden Sie sich direkt und bequem unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/rheinland-pfalz an. Falls Sie keinen Internetzugang an Ihrem Arbeitsplatz haben, um die täglich absolvierten Kilometer zu erfassen, können Sie auch mit unserem Aktionsfaltblatt teilnehmen. Dieser ist in allen AOK-Kundencentern und ADFC-Geschäftsstellen erhältlich. Nach Aktionsende gibt jeder Teilnehmer seinen ausgefüllten Aktionskalender bei der AOK vor Ort ab und ist bei der Verlosung dabei: Namhafte Partner haben rund 200 attraktive Sachpreise und Gutscheine gesponsert – von Markenfahrrädern und Fahrradhelmen bis hin zum Städtetrip und Wellness-Angeboten.

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Fakten zum Thema Pedelecs / e-Bike

Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Typen von Fahrrädern mit Motor. Ein Pedelec ist ein Fahrrad, das bis zu 25 km/h schnell ist und einen Motor hat, der nicht mehr als 250 Watt leistet. Der Motor springt nur dann an, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Außerdem gibt es noch die schnellen S-Pedelecs. Sie sind bis maximal 45 km/h schnell und verfügen über eine Motorleistung bis zu 500 Watt.

Für die schnellen E-Bikes benötigt man einen Führerschein der Klasse AM für Kleinkrafträder oder einen Autoführerschein. Es gilt Helmpflicht. Sie müssen auf der Straße gefahren werden, es sei denn, der Radweg ist für Mofas freigegeben. Außerdem sind sie versicherungspflichtig. Das Versicherungskennzeichen muss sichtbar am Fahrrad angebracht werden.

Die Reichweite der Batterie hängt vom Gelände sowie dem Gewicht des Fahrers und der Geschwindigkeit ab. Sogar Reifendruck und Außentemperatur können Einfluss nehmen. Mit aktueller Technik sind Reichweiten von 25 km/h bis deutlich über 100 km/h möglich. Hier lohnt sich ein Blick auf Kapazität und Leistung verschiedener Produkte. Ein Akku sollte im Schnitt fünf Jahre oder etwa 1.000 Ladezyklen halten.

Zuerst einmal muss die Ergonomie des Fahrrads zum Fahrer passen. Das gilt übrigens für alle Räder. Als Nächstes sollte man darauf achten, ob die Motorleistung dem eigenen Fahrstil genügt. Wichtig ist auch die Schaltung, besonders dann, wenn man mit seinem Elektrofahrrad vielleicht eine Bergtour fahren will. Auch die Bremsen sind wichtig. Insbesondere bei den schnellen Modellen sollte man auf Hydraulikbremsen Wert legen, da diese bei höheren Geschwindigkeiten zuverlässiger funktionieren. Zugleich sollte man prüfen, wie sich das Rad mit abgeschaltetem Motor fährt.

Größere Läden und solche, die in Fachhandelverbänden organisiert sind, bieten oft ein Finanzierungsmodell an. Für den Kunden bedeutet das: Vor dem Kauf nach Finanzierungsangeboten fragen und die Angebote mit einem Kredit bei der eigenen Bank vergleichen. Auch Leasing ist bei manchen Händlern möglich.  

Wer erst mal nur testen will oder zu wenigen Touren pro Jahr aufbrechen mag, der kann sich ein Elektrofahrrad auch mieten.    

Weitere Informationen unter finden Sie auf den Seiten des ADFC unter www.adfc.de.