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BGM Kongress 2019 in Mainz

Rund 500 Experten aus Politik, Arbeitswelt, Forschung und Gesellschaft tauschen sich am heutigen Donnerstag auf Einladung der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema #NextLevelBGM aus.

#NextLevelBGM

Rund 500 Experten aus Politik, Arbeitswelt, Forschung und Gesellschaft tauschen sich am heutigen Donnerstag auf Einladung der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse zum Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement „NextLevelBGM - digital arbeiten, digital gesund bleiben in der sich wandelnden Arbeitswelt“ aus. Der Tagungsort Mainz ist ganz bewusst gewählt: Schließlich fiel dort vor mehr als 550 Jahre mit der Erfindung des Buchdrucks der Startschuss für eine ähnlich revolutionäre Entwicklung wie wir sie heute mit der Digitalisierung erleben.

Auf der Agenda der Veranstaltung stehen unter anderem folgende Fragen: Macht Digitalisierung das Leben wirklich einfacher? Welche Themen müssen im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) angepackt werden, um einen kontinuierlichen und nachhaltigen Verbesserungsprozess zum Thema Gesundheit in Betrieben anzustoßen? Wie kann man brennen, ohne auszubrennen? Wie laden wir unsere Akkus auf, wenn piepsende Geräte unsere Aufmerksamkeit wollen?

Unsere Welt verändert sich rasant und mit ihr unsere Art zu leben und zu arbeiten. Die Digitalisierung bringt viele Vorteile, stellt uns aber auch vor viele Herausforderungen. Sie hat zum Beispiel die Arbeitswelt flexibilisiert, aber auch ein Stück weit die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit aufgelöst. So beeinträchtigt beispielsweise Arbeiten im Homeoffice das seelische Wohlbefinden stärker als der regelmäßige Gang ins Büro, wie eine Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) aufzeigt. Andererseits sorgt die Autonomie des selbstständigen Arbeitens für Zufriedenheit. Die Smartphones ermöglichen uns einen schnellen Zugang zu Informationen. Schnell ist aber bei der Nutzung viel Zeit vergangen, die wir mit der Familie oder Freunden verbringen könnten. Wie sich diese Entwicklung auf die Gesundheit auswirken kann, ist längst bekannt. Zunehmender Stress, Bewegungsmangel und Übergewicht sind nur einige Beispiele.

Die gesamte Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dramatisch verändert und weiter verändern wird. Damit rückt auch das Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ zunehmend in den Fokus betrieblicher Personalpolitik. Ein gesundheitsgerechter Arbeitsplatz ist für Zufriedenheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter essentiell, ist er doch Ausdruck der Wertschätzung für den Einzelnen und steigert die individuellen Gesundheitspotenziale der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies ist auch im Hinblick auf kommende Veränderungen, Stichwort „demografischer Wandel“, für Unternehmen und Institutionen von entscheidender Bedeutung. Denn das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt und damit auch die Ansprüche an das Arbeitsumfeld – Gegebenheiten, auf die sich die Arbeitgeber schon frühzeitig einstellen können und sollten.

„Die Arbeitgeber müssen sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind entscheidende Erfolgsfaktoren für ihr Unternehmen. Eine wertschätzende Unternehmenskultur, effiziente Führungsinstrumente und gesundheitsschonende Arbeitsbedingungen tragen zum Unternehmenserfolg bei. Ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement kann diese Faktoren positiv beeinflussen und die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten steigern. Die AOK unterstützt Betriebe jeder Größe nachhaltig – von den ersten Ideen bis zum fertigen, zertifizierten Konzept“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Ziel des ganztägigen Kongresses ist es einerseits, eine Plattform zum Austausch zu schaffen, um Betrieben die Möglichkeit zu geben, über das ein oder andere BGM-Konzept für das eigene Unternehmen zu reflektieren sowie andererseits die Expertensicht auf die verschiedenen Blickwinkel darzustellen.

Von links nach rechts: Dr. Bernd Vogler (Arbeitgeberverband Chemie Rheinland-Pfalz e.V.), Udo Hoffmann (Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland), Sabine Bätzing-Lichtenthäler (Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz), Dr. Martina Niemeyer (Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland), Dietmar Muscheid (DGB Rheinland-Pfalz), Michael Suden (FIEGE Logistic Stiftung & Co. KG)

Summary der Vorträge:

  • Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie

  • Dr. Bernd Vogler, Hauptgeschäftsführer des AGV Chemie Rheinland-Pfalz

  • Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland

  • Michael Suden, FIEGE Logistic Stiftung & Co. KG, IDC Worms

Der Mensch zwischen 0 und 1, zwischen „Thing“ und Sinn. Warum Würde, Zuwendung und Humor in der digitalen Arbeitswelt analog bleibt.

Dr. Eckart von Hirschhausen führt aus Sicht des Arztes, Komikers und des Impulsgebers im Gesundheitswesen Gedanken der positiven Psychologie mit den neuen Entwicklungen der digitalen Welt zusammen und schärft für alle den Blick, damit die Humanmedizin das Humane nicht verliert.

Warum Gesundheit Chefsache werden muss

Die Zunahme von Brainwork bei gleichzeitigem Anstieg von körperlicher Belastung und Stress (Zeitmangel, Personalmangel, immer kürzere Produktionswellen) machen Gesundheit zum Megatrend der (Arbeits-)Gesellschaft. Mitarbeiter erwarten diesbezüglich Initiativen von ihren Arbeitgebern, die über eine Auswertung der Krankenquote und eine allzu kurzfristige Kosten-Nutzen-BWL hinausgehen. Wie also können Unternehmen das Megathema Gesundheit in Form des betrieblichen Gesundheitsmanagements praktisch angehen und welche Rolle muss die Politik dabei spielen?

Verhältnisprävention in der VUCA Welt

Mit der Digitalisierung gehen tiefgreifende Veränderungen unserer Lebenswelt einer, die Welt wird zunehmend VUCA (volatility, uncertainty, complexity, ambiguity). Wie muss sich in einer zunehmend globalen, digitalen und virtuellen Arbeitswelt Gesundheit und Prävention neu definieren? Gesundheits- und Präventionsmanagement 4.0 werden als Bestandteil eines intelligenten zukunftsorientierten Personalmanagements beleuchtet.

Stell dir vor, du arbeitest auf der Intensivstation und der Chefarzt ist ein manisch-depressiver Roboter

Welche Möglichkeiten bietet die künstliche Intelligenz? Wie kann das Unternehmen im Rahmen des BGM Erkrankungen verhindern? Muss eine semantische Technologie dann auch in die Kranken- und Pflegeversicherung einzahlen? Die Bandbreite im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz ist riesengroß. Sie reicht von technologischen Fragen bis hin zu Themengebieten der Soziologie, der Philosophie und der Psychologie. Künstliche Intelligenz ist längst kein Technologiethema mehr, sondern ein Umdenkprozess, der die gesamte (gesunde) Unternehmenskultur beeinflusst und radikal verändern wird.

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