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Hilfe für Helfende der Flutkatastrophe

Das Frühinterventionskonzept „Hilfe für Helfende der Flutkatastrophe“ ist ein Angebot für Helferinnen und Helfer, die bei ihrem Einsatz sehr belastenden Situationen ausgesetzt waren.

Mainz und Eisenberg, 16.08.2021

Unter dem Motto „Hilfe für Helfende der Flutkatastrophe“ steht die gemeinsame Veranstaltungsreihe des Paritätischen Rheinland-Pfalz/Saarland sowie der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS-Mainz) und der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. Das Frühinterventionskonzept ist ein Angebot für Helferinnen und Helfer, die bei ihrem Einsatz sehr belastenden Situationen ausgesetzt waren.

Die schrecklichen Unwetterereignisse von Mitte Juli machen fassungslos – erst nach und nach wird die ganze Dimension sichtbar. Die erschütternden Auswirkungen der Katastrophe sind nur durch den unermüdlichen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer zu bewältigen. Unzählige, teils ehrenamtliche Einsatz- und Rettungskräfte aus Feuerwehr, THW, Polizei, Hilfsorganisationen und Bundeswehr und viele Freiwillige leisteten Soforthilfe. Helfende gelangen mitunter an die Grenzen ihres Leistungsvermögens. Die Schilderungen aus dem Katastrophengebiet machen deutlich, dass sie sicherlich noch lange durch die schrecklichen Erlebnisse belastet sein werden und dringend Unterstützung benötigen, um sekundären Traumata vorzubeugen.

„Die engagierten Helferinnen und Helfer dürfen jetzt nicht vergessen werden. Sie sind oftmals auf die schockierenden Bilder und Situationen sowie die Arbeit mit traumatisierten Menschen kaum vorbereitet. Somit fällt es ihnen schwer, adäquat mit dem Erlebten umzugehen. Ziel ist es, den Helfenden geeignetes Rüstzeug für ihre so wichtige Arbeit und zur eigenen Gesunderhaltung mitzugeben“, erklärt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. Daher sollen im Rahmen von vier zweitägigen Trainings zur Trauma-Prävention im September und Oktober Helfende in die Lage versetzt werden, traumarelevante Belastungen zu erkennen und besser zu verstehen. In Kleingruppen werden traumadistanzierende Techniken eingeübt und die Teilnehmenden bekommen Gelegenheit über ihre Erfahrungen zu sprechen.  

„Die Helferinnen und Helfer waren von Anfang an zur Stelle und leisten bis heute großartige Hilfe – oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit oder auch darüber hinaus. Es ist für mich ein Ausdruck des Respekts und der Wertschätzung, dass wir für diese Menschen jetzt auch „Hilfe für Helfende“ anbieten“, so Michael Hamm, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Rheinland-Pfalz/Saarland.

Das erste Training zur Traumabewältigung findet am 3. und 4. September in Koblenz statt. Weitere Termine folgen am 6. und 7. Oktober in Edesheim, am 11. und 12. Oktober in Daun und am 13. und 14. Oktober in Kirchberg/Hunsrück. Die Maßnahme wird aus Mitteln der Selbsthilfeförderung der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland unterstützt.

Information erhalten Sie unter: KISS Mainz 06131 210 772 oder info@kiss-mainz.de

Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier

Pressekontakt

Der Paritätische
Jens Stoewesand
Referent für Kommunikation
E-Mail: jens.stoewesand@paritaet-rps.org
Tel. 0681 9266019
www.paritaet-rps.org

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
Jan Rößler
Pressesprecher
Virchowstraße 30
67304 Eisenberg
E-Mail: jan.roessler@rps.aok.de                     
Tel. 06351 403-419
Fax: 06351 403-701 30

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