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Geplante medizinische Behandlung im Ausland

Wer sich gezielt im Ausland behandeln lassen möchte, sollte vor der Abreise klären, welche Kosten die AOK übernehmen darf. Fragen Sie Ihre AOK.

Kostenübernahme für eine geplante Behandlung im Ausland

Ambulante Behandlung: Sie können alle ambulanten Leistungen in EU-Ländern, Island, Liechtenstein, Norwegen sowie der Schweiz in Anspruch nehmen, wenn dafür auch im Inland ein Anspruch besteht. Eine vorherige Genehmigung durch die AOK ist nur dann erforderlich, wenn diese auch für die Behandlung im Inland notwendig ist (z. B. Zahnersatz).

Behandlung im Krankenhaus: Für eine stationäre Krankenhausbehandlung in den genannten Ländern benötigen Sie vorab die Genehmigung Ihrer AOK zur Kostenübernahme. Das ist in der Regel nicht der Fall, wenn eine vergleichbare Behandlung rechtzeitig im Inland erbracht werden kann.

Die AOK kann nur die Kosten für ambulante wie stationäre Behandlungen erstatten, die nach EG-Verordnungsrecht festgelegt sind. Wir erstatten die anerkannten Kosten, allerdings abzüglich folgender Posten:

  • Gesetzliche Zuzahlungen/Eigenanteile
  • Pauschale für den erhöhten Verwaltungsaufwand von 7,5 Prozent (mindestens 5 EUR, maximal 40 EUR)

Ihr Vorgehen bei der Kostenübernahme

  • Sprechen Sie vor der Reise mit Ihrer AOK über die geplante Behandlung.
  • Wenn vorab eine Genehmigung nötig ist, lassen Sie sich bitte von dem behandelnden Arzt einen detaillierten Kostenplan geben und reichen ihn bei der AOK ein.
  • Die Arzt- oder Krankenhausrechnung bezahlen Sie zunächst vor Ort selbst und legen nach Ihrer Rückkehr die Rechnung bei der AOK vor.

Ihre Checkliste für die geplante Behandlung im Ausland

  • Sammeln Sie genügend Informationen über die Qualifikationen und Erfahrungen des Arztes – hat Ihr behandelnder Arzt eine Zulassung nach EU-Richtlinien?
  • Lassen Sie sich über die Behandlung und eventuelle Neben- oder Nachwirkungen ausreichend aufklären.
  • Fragen Sie genau nach, welche Leistungen Sie bekommen und wie viel diese kosten.
  • Gibt es Garantieleistungen?
  • Können Sie sich verständlich machen, also spricht der Arzt deutsch oder verstehen Sie die Landessprache?
  • Entscheiden Sie sich für eine Behandlung im Ausland, gehören ins Reisegepäck alle Medikamente inklusive Beipackzettel und Kontaktdaten des Hausarztes.
  • Bitte nicht vergessen: Immer die Europäische Krankenversichertenkarte (EHIC: European Health Insurance Card) mitnehmen

Zahnersatz im Ausland: Das sollte Sie wissen

Wenn Sie daran denken, eine Zahnersatzbehandlung im europäischen Ausland oder in der Schweiz durchführen zu lassen, beachten Sie bitte, dass der Zahnersatz oft in mehreren Behandlungssitzungen angepasst werden muss. Denn eine Prothese sitzt nicht immer auf Anhieb richtig und wenn Druckstellen auftreten, sind Sie oft schon wieder zu Hause. Auch die in Deutschland üblichen Garantie- und Gewährleistungsansprüche von zwei Jahren können bei einer Behandlung im Ausland entfallen. Und es ist auch keine Übernahme von Gewährleistungsarbeiten in Deutschland möglich, wenn der Zahnersatz im Ausland eingegliedert wurde.

Weitere Leistungen der AOK

Wenn aus gesundheitlichen Gründen der Haushalt nicht weitergeführt werden kann, hilft die AOK mit einer Haushaltshilfe.
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Der AOK-EuropaService bietet Ihnen eine gute medizinische Versorgung in vielen Urlaubsländern.
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