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AOK Rheinland-Pfalz/Saarland unterstützt das Selbsthilfeprojekt „Kontaktstudium Mediation“ mit rund 60.000 Euro

Aus Mitteln der Selbsthilfeförderung unterstützt die Gesundheitskasse die Ausbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Selbsthilfekontaktstellen in Rheinland-Pfalz zu Mediatorinnen und Mediatoren.

AOK unterstützt das Selbsthilfeprojekt "Kontaktstudium Mediation" mit rund 60.000 Euro

Die Selbsthilfekontaktstellen haben teils sehr schwierige Gespräche zu führen, in denen Rüstzeug für verhandlungs- und verständigungsorientierte Konfliktbewältigung ein Plus an Sicherheit gibt. In passgenauen Schulungen erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel über geeignete, gut einzusetzende Mediationsmittel und -verhaltensweisen. Die geschulten Kräfte sind dann als Mediatoren in ihrem jeweiligen Betreuungsgebiet aktiv. So können gleichfalls die Kosten für externe Mediationsberatung reduziert werden.

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, den in der Selbsthilfe Tätigen das Handwerkszeug für ihre wichtige Arbeit mitzugeben. Chronisch und psychisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen sind durch ihre Situation besonders belastet. Da bleiben Unzufriedenheit und Frustration auch in der Selbsthilfegruppe nicht aus. Durch die im Mediationsstudium erlernten Techniken können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Selbsthilfekontaktstellen zukünftig noch besser vermittelnd tätig werden,“ so Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. „Damit wird dem Grundgedanken der Selbsthilfe einmal mehr Rechnung getragen: keiner ist mit seinen Problemen alleine, man ist zugehörig zu einer Gemeinschaft und fühlt sich verstanden.“

Die AOK leistet als Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz und im Saarland im Bereich Gesundheitsvorsorge und in der Begleitung im Krankheits- und Pflegefall einen wichtigen Beitrag für mehr als 1,2 Millionen Menschen in den beiden Bundesländern, die zu unseren Versicherten zählen und möchte zugleich das besondere Engagement der Selbsthilfekontaktstellen gezielt unterstützen.

Carsten Müller-Meine, Sprecher der Landesarbeitsgemeinsaft der Selbsthilfekontaktstellen in Reinland-Pfalz (LAG KISS) sagt: „Ein weiterer Schritt für eine noch bessere Unterstützung der Selbsthilfegruppen in Rheinland-Pfalz.“

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