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Essstörung-Was Kann Ich Tun

Hallo,

Ich denke ich habe ein unnormales Verhalten zum essen entwickelt.  Ich habe soeben auch einen Artikel über Magersucht gelesen und viele Symptome treffen auf mich zu. Ich wiege bei einer Größe von 172 cm 46 Kilo, esse eher wenig und wenn ich viel esse kann ich nicht aufhören und erbreche mich anschließend. Mittlerweile geht es mir ziemlich schlecht und ich möchte versuchen mir hilfe zu holen,  habe aber auch große Angst vor irgendeinem Zwang oder einem stationären Aufenthalt. So ganz habe ich es eben doch noch nicht akzeptiert, weiß aber auch, dass ich so nicht mehr weitermachen kann weil ich meinen Körper regelrecht quäle und er die ersten Anzeichen zeigt das Ganze nicht mehr mitzumachen. 

Welche Möglichkeiten gibt es für mich für einen ersten Schritt in Richtung Besserung uns Was wird auf mich zukommen wenn ich zum Arzt gehe? Ich habe große Angst dass man etwas gegen meinen Willen macht...

Danke schonmal für eine Antwort. 

Hey Lilly,

nach deiner Schilderung zu urteilen hast du schon sehr starkes Untergewicht und solltest auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. 

Die erste Anlaufstelle wäre da auch wirklich erstmal ein Hausarzt. Dieser kann dir dann deine Möglichkeiten aufzeigen - vielleicht empfiehlt er dir vor allem eine Therapie, es kann aber auch sein, dass er dir wirklich einen Klinikaufenthalt nahe legt.

Das ist an sich nun aber wirklich nichts Schlimmes. Außerdem kannst du dir sicher sein, dass sie dir dort wirklich helfen können wieder gesund zu werden. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Einsicht ersteinmal das schwierigste ist - aber du hast schon angefangen es dir einzugestehen und das ist wichtigste und sehr bewundernswert! 

Ich kann dir zwar nichts versprechen, aber ich glaube wirklich nicht, dass der Hausarzt dir gleich mit einer Zwangseinweisung droht - schließlich sollte ihm bewusst sein, dass das ein sehr sensibles Thema ist. 

Und wenn er es anspricht - bleib ruhig und sage ihm, dass du das erstmal einfach nicht willst. Er wird versuchen einen anderen Weg für dich zu finden.

 

Ich wünsche dir alles Gute, Stärke und Durchhaltevermögen! 

Hallo Lilly,

 

was KitKat ihnen geschrieben hat, kann ich voll bestätigen. Als betroffene hat sie Ihnen Mut gemacht, Ihren Arzt aufzusuchen. Sie können auch zusätzlich bei Ihrer AOK-Geschäftsstelle anfragen, ob es in Ihrer Region Ärzte und Therapeuten gibt, die sich auf Essstörungen spezialisiert haben.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie die richtige Hilfe finden und ganz viel Kraft und Durchaltevermögen haben werden auf Ihrem Weg zu einem gesunden Essverhalten mit Freude am Geniessen.

.Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo,

ich war heute tatsächlich bei meinem Hausarzt und ich muss sagen, das Gespräch war ein Schock.

Er sagte mir, nachdem ich ihm erzählt hatte, dass ich eher wenig esse und wenn ich viel esse, mich erbrechen würde,  dass die ganze Sache mit dem BMI ein totaler Quatsch sei und dass sich da heutzutage sowieso niemand mehr nach richten würde. Dann drehte er an seinem Rädchen herum und sagte mir, dass ich noch nicht wirklich Untergewicht hätte (es klang so, als wenn er sagen wollte, das Ganze wäre ja gar nicht so schlimm....) Dann sagte er mir, dass er mit dem Begriff "Essstörung", den ich ja auf den Tisch geworfen hätte, ganz vorsichtig sei und was man  ja erst,al herausfinden könnte, ob das Ganze nicht körperliche Ursachen haben könnte. Irgendwann hörte ich ihm gar nicht mehr richtig zu und auf seine Frage, ob denn bei mir auf der Arbeit und Privat alles gut laufen würde, bekam er von mir nur noch die Antwort: "Nein, Alles super", nachdem er mir versichert hätte, dass es ja in unserer Gegend eher schwierig sein würde einen Psychologen zu finden, das Ganze würde bestimmt über 6 Monate dauern, bevor ich ihn überhaupt erstmal zu Gesicht bekommen würde und nochmal längere Zeit, bevor eine Therapie beginnen könnte. Ich solle mir doch in der nächsten Woche einmal Gedanken machen, ob ich finde, dass ich ein Problem hätte, und mich dann nochmal bei ihm melden....Na herzlichen Glückwunsch!

Mit unterdrückten Tränen verließ ich die Praxis, denn ich hatte mit vielem Gerechnet, aber nicht mit so etwas....

Nun bin ich wirklich ratlos.....

Hallo Lilly,

schade, dass Sie eine solche Enttäuschung bei Ihrem Arzt erleben mussten.

Ich möchte Ihnen vorschlagen, doch bei Ihrer Krankenkassen nach einer Selbshilfegruppe und einem Therapiezentrum für Essstörungen zu fragen. Die Personen in diesen Einrichtungen sind entweder selbst betroffen (SH-Gruppe) oder fachlich spezialisiert, also  viel sensibler gegenüber Ihrer Situation. Lassen Sie sich nicht entmutigen, suchen Sie weiter nach Unterstützung.

Viel Kraft wünscht Ihnen

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Leider wird man mit Bulimie alleine gelassen. Ich musste das auch erleben. Es kam nach einem Besuch beim Hausarzt  zu einem Gespräch mit einen Psychator, aber auf dieses musste ich 3 Monate warten. Das folgende Gespräch habe ich noch nicht in die Wege geleitet, da es mit ähnlichen Wartezeiten verbunden ist. Ich finde das schlimm.  Da ist man bereit sich zu outen. Dazu gehört auch jede Menge Mut und dann bleibt man im Regen stehen. Ich kotze immer noch und versuche aus der Situation heraus zu kommen.

Hallo Wissensdurst,

schade, daß auch Sie so schlechte Erfahrungen machen mussten.

Vieleicht suchen Sie sich eine Selbsthilfegruppe, die betroffenen Leidensgenoss/innen könne oft mehr helfen als sog. Experten.

Halten Sie durch, lassen Sie sich nicht unterkriegen, alles Gute!!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

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