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Wenn die Nase blutet:

Kopf nach vorn und Nacken kühlen

Nasenbluten ist zwar lästig, meistens aber harmlos. Besonders bei Kindern und Jugendlichen kommt es häufiger vor. Weil die Blutgefäße in der Nase sehr dicht unter der Schleimhaut liegen, werden sie schnell verletzt und fangen an zu bluten. Ein kräftiges Schneuzen ins Taschentuch, Kälte oder eine größere Anstrengung können die feinen Äderchen in der Nase zum Platzen bringen.

Omas Hausmittel `Kopf in den Nacken` sollte man bei Nasenbluten auf gar keinen Fall anwenden. Am besten ist es, den Kopf nach vorne zu beugen und auf die Blutungsstelle zu drücken. Nach zehn Minuten müsste die Blutung zum Stillstand gekommen sein. Außerdem den Nacken kühlen. Das geht mit einem feuchten Waschlappen, man kann auch einen Kühlbeutel ins Eisfach tun, ihn anschließend mit einem Tuch umwickeln und in den Nacken legen.

Nasenbluten tritt häufig auf bei Grippe und Erkältungen oder bei Patienten, die Mittel zur Blutverdünnung nehmen. Hinter Nasenbluten kann aber auch eine ernsthafte Krankheit stecken. Zum Arzt gehen sollte man immer dann, wenn der Blutverlust sehr hoch und die Blutung nicht zu stoppen ist. Ein Alarmsignal ist auch häufigeres Nasenbluten, das ohne erkennbaren Grund auftritt.

Nasenbluten kann möglicherweise ein Anzeichen für Gerinnungsstörungen, insbesondere aber für Bluthochdruck sein. Wer weiß, dass andere Familienmitglieder darunter leiden, sollte sich bei Nasenbluten daraufhin vom Arzt untersuchen lassen.