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Weltnichtrauchertag

AOK Rheinland/Hamburg setzt starke Akzente für das Nichtrauchen

28.05.2014

Die AOK Rheinland/Hamburg setzt starke Akzente für das Nichtrauchen. Denn bekanntermaßen sind rund 85 Prozent aller Lungenkrebsfälle auf das Rauchen zurückzuführen. So baut die größte Krankenkasse in NRW ihr Angebot zur Raucherentwöhnung weiter aus. Inzwischen können Interessierte unter 60 Anbietern Kurse zur Raucherentwöhnung wählen. Mit ihrem online-Programm „Ich-werde-Nichtraucher.de“ wendet sie sich an Interessierte, die individuell mit dem Rauchen aufhören wollen. In einem Zeitraum von zwei Monaten werden sie auf ihrem Weg zum Nichtraucher per Mail betreut. Das berichtet die AOK Rheinland/Hamburg zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2014.

Dass Rauchen inzwischen als uncool gilt, zeigt sich daran, dass die Zahl rauchender Jugendlicher auf einem historischen Tiefpunkt angekommen ist. Nur noch knapp 13 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren greifen zur Zigarette. Damit hat sich ihr Anteil von 28 Prozent im Jahr 2001 bis heute mehr als halbiert „Es ist erfreulich, dass die Jugendlichen aus den Fehlern ihrer Elterngeneration gelernt haben und dem Rauchen eine Absage erteilen“, so Günter Wältermann, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Ham-burg. „Sie haben erkannt, dass Rauchen russisches Roulette ist und zu Herzinfarkt oder sogar Krebs führen kann.“

Das Engagement Jugendlicher gegen das Rauchen wurde gerade erst wieder beim Nichtraucher-Wettbewerb „Be smart – don´t start“ gewürdigt. Bundesweit haben in diesem Jahr 8.455 Schulklassen teilgenommen. Mit 2.785 Klassen war NRW das stärkste Bundesland. Insgesamt hatten im Rheinland knapp 30.000 Schüler am Wettbewerb erfolgreich teilgenommen und sind rauchfrei geblieben. Bei der diesjährigen Preisverleihung im Clarimedis-Haus der AOK Rheinland/Hamburg erhielt die 8b des Aggertal-Gymnasiums aus Engelskirchen den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis der Deutschen Krebshilfe.

Die AOK Rheinland/Hamburg setzt sich jedoch nicht nur mit Prävention gegen das Rauchen ein, sondern hilft auch bereits erkrankten Menschen. So übernimmt sie als erste gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland die Diagnostik-Kosten für eine personalisierte Therapie bei Lungenkrebs auf Basis einer genetischen Untersuchung. Ärzte des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln bestimmen durch Analysen, welche genetische Veränderung zu Entstehung und Wachstum des Tumors geführt hat. Die Patienten werden dann mit gezielt wirksamen Medikamenten behandelt, und bei vielen wurde dadurch die Überlebenszeit gegenüber klassischen Therapieformen deutlich gesteigert.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
Dr. Ellen von Itter
E-Mail: ellen.vonitter@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1038
Telefax: 0211 8791-1232