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Vorsorge bei Darmkrebs entscheidend – AOK Rheinland/Hamburg ruft zur Untersuchung auf

Darmkrebs gehört zu den am häufigsten auftretenden Krebs-Erkrankungen in Deutschland. Im Rheinland erkranken im Durchschnitt täglich 15 Menschen daran. Frauen sind davon ebenso betroffen wie Männer.

Zugleich gehört Darmkrebs zu denjenigen Krebs-Erkrankungen, die gut geheilt werden können, wenn man sie früh erkennt. Weil Vorsorge das A und O ist, macht die AOK Rheinland/Hamburg im bundesweiten Darmkrebs-Monat März mobil. In einer Aufklärungsaktion wurden wieder alle Versicherten, die das 55. Lebensjahr erreicht und damit erstmals einen Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs haben, auf diese kostenlose Vorsorgeuntersuchung hingewiesen. Der Fachbegriff dafür heißt Koloskopie.

Darmkrebs ist weit verbreitet. In ganz Deutschland werden jedes Jahr 73.000 Neuerkrankungen gezählt. Seit 2003 steht immer im März bundesweit die Darmkrebs-Prävention auf der Tagesordnung. Etwa 500.000 Menschen nehmen jährlich in Deutschland an einer Vorsorge-Darmspiegelung teil.

„Durch die Vorsorge-Untersuchung kann jeder sein persönliches Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um 95 Prozent senken. Deshalb gilt gerade bei Darmkrebs: Früh erkannt heißt meistens Gefahr gebannt“, betont Cornelia Prüfer-Storcks, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/ Hamburg. „Die Untersuchung, die nur von Ärzten mit besonderer Qualifikation ausgeführt werden darf, ist ungefährlich und schmerzfrei.“

Bei der AOK Rheinland/Hamburg hat das Thema Krebs einen hohen Stellenwert. Vorsorge gehört dazu. Deshalb informierte die größte gesetzliche Krankenkasse in NRW knapp 20.000 Versicherte in persönlichen Anschreiben über den Anspruch auf eine Darmspiegelung. Ab 55 Jahren können Versicherte zweimal im Abstand von zehn Jahren ohne zusätzliche Kosten eine Koloskopie durchführen lassen. Die Untersuchung durch eine hochauflösende Minikamera steht nicht nur im Ruf, sehr zuverlässig zu sein und eine Erkrankung bereits im Frühstadium entdecken zu können, sondern dient auch dazu, Krebsvorstufen wie Polypen sicher zu entfernen, ehe sich Krebszellen bilden können.

Das besondere Werben der AOK Rheinland/Hamburg durch Information und Motivation der Versicherten zeigte bereits Erfolg: Durch die bisherigen Appelle, die Vorsorgeaktion zu nutzen, stieg die Inanspruchname um über 75 Prozent. Dank einer Vereinbarung mit teilnehmenden Ärzten erhalten AOK-Versicherte nach Möglichkeit innerhalb von zwei Wochen einen Termin.

Dem Darmkrebs, der die zweithäufigste Krebs-Todesursache ist, keine Chance zu geben – das ist besonders im März das Ziel. Früherkennung hilft, den sogenannten „leisen Killer“ gar nicht erst entstehen zu lassen bzw. einen Erkrankung schon im Frühstadium entdecken und gezielt behandeln zu können.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
Kontakt: André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1125

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