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vernetzdich.de – ein neues Portal für die Selbsthilfe

Krankenkassen/-verbände in NRW starten eine gemeinsame Werbekampagne

27.06.2014

Die Krankenkassen/-verbände in NRW haben in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur DIE WERBTÄTIGEN ein neues Projekt mit einer Internet-Seite (vernetzdich.de) vorgestellt, das der Selbsthilfe in NRW zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen soll. Dabei ist es das vorrangige Ziel, möglichen Berührungsängsten mit dem Thema entgegenzuwirken und vor allem junge Menschen mit Selbsthilfe in Kontakt zu bringen.

Dazu basiert das Projekt auf einer vollkommen neuen visuellen und sprachlichen Darstellung, die durch direkte und plakative Sprache eine Auseinandersetzung mit Erkrankungen erreicht.

Kernpunkt des bundesweit einmaligen Projektes ist eine Homepage, die Besucher über das Thema Selbsthilfe informiert und die Möglichkeit bietet, Gruppen oder Ansprechpartner in der Nähe ihres Wohnortes zu recherchieren. Grundlage ist eine stets aktuelle Datenbank, die von der KOSKON (Koordination für Selbsthilfe in NRW) zur Verfügung gestellt wird.

Durch diese Kooperation können bereits vorhandene Ressourcen genutzt und laufend neuer Input eingepflegt werden.

Die Suche in diesem Datenpool offenbart, wie thematisch umfangreich die Selbsthilfe in NRW aufgestellt ist. Doch trotz dieser großen Vielfalt ist vielen Menschen gar nicht bewusst, dass Selbsthilfe bzw. eine Selbsthilfegruppe für sie persönlich überhaupt infrage kommt oder was diese für den Einzelnen Hilfe und Zuspruch leisten kann.

Diese Informationslücke will das Projekt „vernetzdich.de“ schließen. Durch die Konzentration auf das Medium Internet lassen sich hierbei auch bei der Kommunikation neue mediale Wege beschreiten. Denn das Internet ist mittlerweile die erste Informationsquelle – auch und insbesondere wenn es um Erkrankungen geht. Menschen recherchieren nach Informationen im World Wide Web und diese Suche läuft nahezu ausschließlich über Google.

Eine dem Projekt vorgeschaltete Analyse hat ergeben, dass bei der Suche nach Erkrankungen Angebote der Selbsthilfe erst sehr weit unten in den Suchergebnissen vorkommen. Um dies zu ändern und zu verbessern, wird das Projekt „vernetzdich.de“ mit einer Google AdWords-Kampagne werblich unterstützt. Denn ein weiteres Ergebnis der Untersuchung ist, dass Suchende in der Regel nur eine Erkrankung als Suchbegriff verwenden und wesentlich seltener einen Begriff wie „Hilfe“ oder gar „Selbsthilfe“ dazu kombinieren. Deswegen werden die Anzeigen zum Projekt „vernetzdich.de“ mit Stichworten verschiedenster Erkrankungen geschaltet – und somit der Suchende auf den Begriff „Selbsthilfe“ aufmerksam gemacht.

„Ein Klick auf eine Anzeige leitet den Nutzer auf eine zu seinem Suchbegriff passende Landingpage des Projektes ,vernetzdich.de’. Dadurch wird erreicht, dass der Suchende genau das vorfindet, was er gesucht hat. Ein erster Kontakt ist also hergestellt und der Nutzer kann sich tiefergehend über die Thematik ,Selbsthilfe’ informieren.“ (Daniel Zander, Werbeagentur DIE WERBTÄTIGEN)

Durch diese Art der Vermittlung wird zweierlei erreicht: Erstens erzeugt die Wahrnehmung der Anzeige und der anschließende Besuch der Homepage eine grundsätzliche Sensibilisierung für das Thema Selbsthilfe bei Menschen, die noch keinerlei Berührungspunkte damit hatten. Und zweitens hilft sie durch die Bereitstellung der Kontaktdatenbank Suchenden, eine thematisch passende Gruppe in ihrer Nähe zu finden.

„Wenn es uns gelingt, den Menschen schon bei der Suche nach Informationen über ihre Krankheit oder Behinderung ein relevantes Portal anzubieten, erhöhen wir die Chancen um ein Vielfaches, dass wir ihnen das Thema Selbsthilfe nahebringen. Zusätzlich schaffen wir eine Informationsquelle für die Suche nach passenden Selbsthilfegruppen.“ (Dirk Ruiss, Leiter der vdek Landesvertretung NRW)


 

Ein weiteres Anliegen des Projektes „vernetzdich.de“ ist, bereits bestehende Selbsthilfegruppen inhaltlich erfahrbar zu machen. Dazu bietet die Homepage die Möglichkeit, sich auf der Seite mit einer Kurzdarstellung inklusive Foto vorzustellen.

So erfahren Besucher, dass hinter diesen Gruppen Menschen stehen und wie Selbsthilfe konkret aussehen kann. Auch dieser Ansatz dient dem Zweck, Berührungsängste abzubauen und die große thematische Bandbreite aufzuzeigen.

So soll Betroffenen verdeutlicht werden, dass sie trotz ihrer individuellen Situation mit ihrer Erkrankung nicht allein sind. Sie können durch die Selbsthilfe mit anderen Menschen in Kontakt kommen, die in einer ähnlichen Situation sind und mit denen sie offen sprechen können.

Sollten Betroffene im umfangreichen Angebot der Selbsthilfe in NRW keine passende Gruppe finden, besteht zusätzlich jederzeit die Möglichkeit, sich über eine eigene Gruppenneugründung zu informieren. In NRW gibt es ein nahezu flächendeckendes Angebot an Selbsthilfe-Kontaktstellen. Hier gibt es organisatorische Unterstützung bei der Gründung von Gruppen, aber auch Hilfe bei der Suche nach Räumlichkeiten oder bei der Erstellung von Flyern.

Pressekontakt

Federführung für diese Veröffentlichung:

vdek NRW
Bärbel Brünger
Tel.: 0173 73 83 758
baerbel.bruenger@vdek.com

E-Mail: baerbel.bruenger@vdek.com


AnsprechpartnerInnen:

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de


AOK NORDWEST
Jens Kuschel
Telefon: 0231 4193-10145
E-Mail: presse@nw.aok.de


BKK Landesverband NORDWEST
Karin Hendrysiak
Telefon: 0201 1791511
E-Mail: karin.hendrysiak@bkk-nordwest.de


IKK classic
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Telefon: 02204 912-104
E-Mail: michael.lobscheid@ikk-classic.de
und
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Telefon: 0521 9443-1245
E-Mail: stefanie.weier@ikk-classic.de



Knappschaft
Dr. Wolfgang Buschfort
Telefon: 0234 304-82050
E-Mail: presse@kbs.de

Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
Frank Krenz
Telefon: 0251 2320-472
E-Mail: frank.krenz@svlfg.de


vdek NRW
Sigrid Averesch
Telefon: 0211 38410-15
E-Mail: sigrid.averesch@vdek.com
und
Bärbel Brünger
Telefon: 0173 7383758
E-Mail: baerbel.bruenger@vdek.com