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Urlaub von der Pflege

So können Angehörige die Hilfe der Pflegeversicherung nutzen

19.07.2013

Zwei von drei pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt. Meist sind es Frauen, die sich tagein tagaus um den Vater, die Mutter oder den Ehemann kümmern. Erholung kennen sie oft nicht. Doch die Pflegeversicherung bietet ihnen dazu die Möglichkeit. Maximal 1550 Euro pro Jahr stehen für eine Verhinderungspflege oder eine Kurzzeitpflege des Pflegebedürftigen zur Verfügung. Dank dieser finanziellen Unterstützung können Pflegende selbst einmal ausspannen und Urlaub machen. Darauf weist die AOK Rheinland/Ham-burg jetzt hin.

Bei der Verhinderungspflege wird der Pflegebedürftige zu Hause von einer Ersatzperson versorgt. Anders die Kurzzeitpflege: Dabei lebt der Pflegefall vorübergehend in einem Pflegeheim. Voraussetzung ist immer, dass eine Pflegestufe vorliegt. Seit diesem Jahr sind bei der Verhinderungspflege auch Demenzkranke mit der Pflegestufe 0 einbezogen. Eine Ersatzpflege, sei es zu Hause oder in einem Pflegeheim, kann für maximal 28 Tage in Anspruch genommen werden. Diese Zeit lässt sich auch auf mehrere Urlaube aufteilen.

Bei der Verhinderungspflege kann ein anderer Angehöriger, aber auch Nachbarn oder Freunde wie auch ein ambulanter Pflegedienst eingesetzt werden. Es gilt aber stets die Kostengrenze von 1550 Euro im Jahr. Bei der Kurzzeitpflege in einem Heim – ebenfalls bis 1550 Euro/Jahr – müssen allerdings Unterkunft und Verpflegung als sogenannte Hotel-Kosten von den Familien selbst gezahlt werden. Verhinderungs- und Kurzzeitpflege können im Jahresverlauf auch kombiniert werden.

Für die AOK Rheinland/Hamburg erklärte der Vorstandsvorsitzende Günter Wältermann: „Pflege kostet Energie. Deshalb ist es für jeden pflegenden Angehörigen wichtig, selbst einmal verschnaufen und in Urlaub gehen zu können. Die Pflegekassen beraten pflegende Angehörige kompetent, wie sie die gesetzlichen Vertretungsmöglichkeiten nutzen können.“

Die AOK Rheinland/Hamburg hat im vergangenen Jahr als Pflegekasse für Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege ihrer Versicherten 45,9 Millionen Euro ausgegeben.

Versicherte der AOK Rheinland/Hamburg können sich über eine Auszeit von der Pflege in allen Geschäftsstellen, in den örtlichen Pflegestützpunkten oder im telefonischen ServiceCenter Clarimedis unter 0800 0326 326 beraten lassen.

Die AOK Rheinland/Hamburg ist mit 2,9 Millionen Versicherten die siebtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland. Im Rheinland und in Hamburg stehen 111 Geschäftsstellen für die Betreuung der Versicherten bereit. Ein besonderer Service sind die langen Öffnungszeiten täglich von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Das telefonische Servicecenter Clarimedis ist 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr erreichbar (0800 0326 326).

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232