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Stabilität prägt die AOK Rheinland/Hamburg: Überschuss und geringere Verwaltungsausgaben

Die AOK Rheinland/Hamburg hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen und ist mit einem erweiterten Serviceangebot für ihre Kunden in das neue Jahr gegangen

24.06.2014

Die größte gesetzlichen Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen und zweitgrößte in Hamburg erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Überschuss von drei Millionen Euro. Insgesamt lag das Haushaltsvolumen im Bereich Krankenversicherung 2013 bei 8,19 Milliarden Euro – dies entsprach einer Ausgabensteigerung von 3,4 Prozent. Der Anteil der Verwaltungsausgaben konnte dagegen um 0,1 Prozent auf nunmehr 5,0 Prozent gesenkt werden – somit gehen volle 95 Prozent des Haushalts in die Gesundheitsversorgung der rund 2,9 Millionen Versicherten.

„Wirtschaftliche Stabilität bei gleichzeitigem Ausbau von Serviceleistungen bleibt auch weiterhin das Markenzeichen der AOK Rheinland/Hamburg“, erklärte dazu Wolfgang Ropertz, Vorsitzender des Verwaltungsrates und Arbeitgeber-Vertreter. „Angesichts steigender Kosten und Kürzungen des Bundeszuschusses aus dem Gesundheitsfonds ist der positive Abschluss 2013 umso bemerkenswerter.“

Der Haushalt 2013 enthält spürbar höhere Leistungsausgaben. Insbesondere stiegen die Ausgaben für die ärztliche Versorgung (+ 9,8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro) und zahnärztliche Versorgung (+ 14,4 Prozent auf 333 Millionen Euro). Auch im Krankenhausbereich war ein Plus von 4,9 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zu verzeichnen. „Zwar tätigen wir gerne Ausgaben, die den Service und die Versorgungsqualität für unsere Versicherten verbessern, aber die regelmäßige Steigerung der Kosten ist bedenklich“, erklärte Günter Wältermann, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg. „Daher erwarten wir von der Bundesregierung, dass uns in Zukunft mehr Freiräume gegeben und die Verteilung der Mittel des Gesundheitsfonds fairer geregelt werden.“

Die AOK Rheinland/Hamburg ist auch Pflegeversicherung. Hier gab es bei den Ausgaben einen Anstieg von 5,4 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro. Mit einer Steigerung von 12,2 % auf 321 Mio. Euro fiel dabei der Bereich Pflegegeld am stärksten ins Gewicht.

Das Jahr 2014 brachte den Versicherten ein Leistungsplus: Die AOK Rheinland/Ham-burg übernimmt seither alle empfohlenen Reiseschutzimpfungen. Außerdem trägt sie für ihre Kunden die Kosten für künstliche Befruchtungen nun zu 100 Prozent - doppelt so viel wie der Gesetzgeber es vorsieht. Als erste gesetzliche Krankenversicherung leistet die AOK Rheinland/Hamburg zudem die Kostenübernahme für eine personalisierte Therapie bei Lungenkrebs.

Seit Beginn des vergangenen Jahres steht den Versicherten insgesamt ein verbesserter Service zur Verfügung. So wurden u. a. die Öffnungszeiten auf 8 bis 18 Uhr ausgeweitet, eine Zweitmeinung Orthopädie für Knie-, Hüft und Wirbelsäulen-OPn und eine Beratung über die geprüften überdurchschnittlichen Krankenhäuser für das Einsetzen eines künstliches Hüftgelenks angeboten.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Schall
E-Mail: andre.schall@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1539
Telefax: 0211 8791-1232