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Schlaganfall: Sofortige Einweisung in ein Krankenhaus mit Stroke Unit ist entscheidend

Rund 250.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Noch immer stirbt jeder dritte Betroffene.

10.05.2011

Eine spezifisierte Behandlung ist vor allem in den ersten vier Stunden nach dem Schlaganfall unbedingt notwendig. Deshalb ist es für den Verlauf der Therapie entscheidend, dass Schlaganfall-Patienten seitens der Rettungsdienste direkt in Krankenhäuser mit spezialisierten Schlaganfall-Stationen, den sogenannten Stroke Units, eingeliefert werden. Dadurch verbessern sich nicht nur die Überlebenschancen, sondern auch das Ausmaß der Folgeschäden lässt sich oft erheblich verringern, so die AOK Rheinland/Hamburg anlässlich des heutigen Tages gegen den Schlaganfall (10.05.2011).

Im Rheinland werden heute noch 30 Prozent der Schlaganfall-Patienten in ein Krankenhaus ohne Stroke Unit eingeliefert. „Das ist“, so Wilfried Jacobs, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, „unbedingt verbesserungsbedürftig.“

Die Stroke Unit ist meistens an eine neurologische Abteilung angegliedert. Eine sofortige schlaganfallspezifische Diagnostik und Therapie inklusive einer Lyse (medikamentöse Auflösung des Blutgerinnsels) lässt sich vor Ort rund um die Uhr durchführen.

Das Risiko für einen Schlaganfall steigt mit zunehmendem Alter. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen neben Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen (erhöhter Cholesterinspiegel) auch Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen.

Am 10. Mai 1999 hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe den Tag gegen den Schlaganfall erstmals ausgerufen, um über das Thema aufzuklären und für die Warnsignale zu sensibilisieren. Das Motto des Aktionstages 2011 lautet: „Für eine barrierefreie Versorgung“.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
Dr. Sabine Schlingmann
E-Mail: sabine.schlingmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1047
Telefax: 0211 8791-1232