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Pflegebonus: Altenpfleger bekommen bis zu 1.500 Euro

Die AOK Rheinland/Hamburg hat den im Mai beschlossenen Pflegebonus für die Beschäftigten in der Altenhilfe an die Pflegeeinrichtungen, die unmittelbar von ihr betreut werden, ausgezahlt. Die Einrichtungen überweisen den Bonus anschließend mit der nächsten Gehaltszahlung an die Beschäftigten. Voraussetzung dafür ist, dass die Beschäftigten seit mindestens drei Monaten in der Einrichtung arbeiten. Wer diese Zeit noch nicht nachweisen kann, erhält die Prämie zum Jahresende, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Der Bonus ist steuer- und sozialversicherungsfrei.

Finanzielle Wertschätzung für Pflegende

Für Vollzeitkräfte aus stationären Pflegeeinrichtungen oder von ambulanten Pflegediensten liegt der Pflegebonus bei 1.500 Euro. Teilzeitkräften wird die Prämie anteilig und abhängig von ihrer Wochenarbeitszeit ausgezahlt. Auch Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen oder Servicegesellschaften, die in der Altenhilfe arbeiten, erhalten die Sonderprämie.

Die AOK Rheinland/Hamburg zahlt den Bonus als Pflegekasse aus Mitteln der Pflegeversicherung, es sind 1.000 Euro pro Vollzeitbeschäftigtem. Mit jeweils 500 Euro stocken die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hamburg den Betrag auf. Insgesamt hat allein die AOK Rheinland/Hamburg den Pflegeeinrichtungen im Rheinland rund 50,2 Millionen Euro für rund 42.000 Beschäftigte überwiesen, den Einrichtungen in Hamburg rund 8,6 Millionen Euro für etwa 7.500 Beschäftigte.

Der Bonus war im Mai von der Bundesregierung mit dem zweiten Bevölkerungsschutzgesetz beschlossen worden. Mit der Prämie werden die besonderen Leistungen der Mitarbeiter in stationären Pflegeeinrichtungen und in ambulanten Pflegediensten in der Corona-Zeit anerkannt.

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