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Patienten-Behandlung in Bergisch Land wird auf neue Füße gestellt

AOK Rheinland/Hamburg und Arztnetz Bergisch Land schließen Versorgungsvertrag

11.09.2013

Ein Netzwerk von Ärzten, ein Betreuungsarzt als Koordinator und eine bessere Terminvereinbarung bei Fachärzten sind Schwerpunkte der neuen „Integrierten Versorgung Bergisch Land“. Der Startschuss dazu fiel am 1. September 2013. Die Ziele der Partner AOK Rheinland/Hamburg und des Arztnetzes Bergisch Land e. G (ABeL) sind ehrgeizig: eine verbesserte ärztliche Behandlung der AOK-Versicherten in Remscheid, Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen, eine umfassende Zusammenarbeit von Haus- und Fachärzten und das Aus für lange Wartezeiten und zeitintensive Doppeluntersuchungen. Für Patienten, die mehr als einen Arzt aufsuchen müssen, übernimmt der Hausarzt die „Lotsenfunktion“. Vermieden werden sollen nicht abgestimmte Behandlungen, Verlust wichtiger Informationen, unnötige Untersuchungen, aber auch Änderungen der Medikation für Patienten.

Matthias Mohrmann, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg, betonte: „Mit diesem Vertrag machen wir die Versorgung für unsere Versicherten transparenter. Durch den Einsatz abgestimmter Behandlungspfade bauen wir Hürden zwischen Hausarzt und Facharzt ab – ein Qualitätsgewinn für die Versicherten der AOK in der Region. Eine optimale Versorgung unserer Versicherten ist für uns das A und O.“

Das Team des Arztnetzes Bergisch Land e. G. mit 21 Haus- und 26 Fachärzten wird mit Unterstützung einer im Gesundheitswesen erfahrenen Unternehmensberatung sowohl medizinische Standards vereinbaren als auch Qualitätsziele und vor allem die Zuständigkeiten festlegen. Die AOK Rheinland/Hamburg als größte gesetzliche Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen steuert dabei besonders ihre Managementkompetenz bei. Dies alles soll die Behandlung der AOK-Versicherten weiter verbessern.

Dr. Andreas Streeck, Vorsitzender der Arztnetz Bergischland e.G., erklärte: „Wir freuen uns über den Vertrag und wünschen uns, dass dieser zu einem noch besseren, partnerschaftlichen Miteinander zwischen Ärzten und Krankenkasse führt. Davon profitieren alle Beteiligten, besonders die Patienten.“

Für die AOK-Versicherten gilt: Sie behalten die freie Arztwahl und stellen ihr persönliches Gesundheitsnetz zusammen. Dieses Modell kann auch in anderen Regionen umgesetzt werden. Es setzt vor allem an einem Problem des deutschen Gesundheitssystems an: der Trennung zwischen verschiedenen Behandlungsbereichen.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232