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Palliativversorgung hilft Kindern in Düsseldorf mit Schwersterkrankungen

Sie sind noch keine Erwachsenen und leiden schon an einer schweren Krankheit, die mit starken Schmerzen verbunden ist.

Für diese Kinder und Jugendliche ist die ambulante palliativmedizinische und -pflegerische Betreuung durch das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und den niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten durch einen Vertrag mit der AOK Rheinland/ Hamburg, der IKK Nordrhein, der Knappschaft, der Landwirtschaftlichen Krankenkasse NRW und der Barmer-GEK bestimmt. Nachdem schon seit vier Jahren krebskranke Kinder und Jugendliche auf diese Weise ambulant versorgt worden sind, wurde dieses Angebot zum Jahresbeginn um nicht-onkologische Diagnosen wie Mukoviszidose oder Hirn- oder Rückenmarksschädigungen und andere erweitert. Mittlerweile arbeiten Ärzte und Pflegekräfte in der Betreuung erfolgreich zusammen, so dass in fast allen Fällen das schwerstkranke Kind oder der Jugendliche im vertrauten häuslichen Bereich versorgt werden kann. Die Patienten müssen somit nicht in ein Krankenhaus gehen.

Ziel der Palliativ-Medizin ist die Symptomlinderung bei schwerstkranken Patienten. Cornelia-Prüfer-Storcks, Mitglied des Vorstands der AOK Rheinland/Hamburg, erläuterte: „Wir sind davon überzeugt, dass wir eine sehr gute und an den individuellen Bedürfnissen der schwerstkranken Kindern und Jugendlichen orientierte Versorgung anbieten können.“ Für die nordrheinischen Kinder- und Jugendärzte im BVKJ betonte Dr. Thomas Fischbach: „Wir begrüßen sehr die Erweiterung des bewährten Vertrages auf andere, nicht-onkologische und lebensverkürzende Erkrankungen und wünschen uns künftig eine weitere Entwicklung.“

Der erste Kontakt zum Patienten findet in den meisten Fällen innerhalb des Uniklinikums Düsseldorf statt. Denn viele Kinder und Jugendlichen werden hier bereits stationär versorgt. In anderen Fällen wird das Palliative-Care-Team des UKD telefonisch kontaktiert und um die weitere Übernahme der Versorgung gebeten. Dann führen Ärzte und Pflegefachkräfte des Palliative-Care-Teams erste Gespräche mit Patient und Angehörigen und bewerten die häusliche Situation. Sollten hier ggf. Hilfsmittel benötigt werden, setzt sich das Team mit den Krankenkassen in Verbindung und sorgt so im Ergebnis schnellstmöglich für eine häusliche Versorgung der Patienten.

Der behandelnde Kinder- und Jugendarzt des Kranken oder der Kranken wird in die Versorgung eingebunden. Wenn sich der Pädiater die Versorgung im Rahmen seiner Arbeitsbelastung zutraut, ist er der primäre Ansprechpartner, und das Palliative-Care-Team steht ihm im Hintergrund in schwierigen Situationen sowohl telefonisch als auch Vorort rund um die Uhr zur Verfügung.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
Kontakt: André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1125