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Öffnungszeiten von 8 bis 18 Uhr, Patientenberatung vor der OP, Arzneimittelcheck im Pflegeheim

Mehr Nähe zu Versicherten

12.12.2012

Nähe zu den Versicherten und praktische Hilfe bei Krankheit und im Alter bietet die AOK Rheinland/Hamburg als Leistungsmerkmale statt einer kleinen Prämienzahlung. Die Servicestärke des Unternehmens, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, wird jetzt weiter ausgebaut. Im nächsten Jahr bietet die größte Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen und zweitgrößte in Hamburg ihren Versicherten ein Paket an Verbesserungen. Günter Wältermann, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg, erklärte: „Die Medizin-Welt ist kompliziert. Unsere Versicherten erhalten ab 2013 noch mehr Informationen, noch mehr konkrete Unterstützung und den Rückhalt einer großen Solidargemeinschaft. Die AOK Rheinland/Hamburg sorgt für eine erstklassige Versorgung bei Behandlungen.“

Neue längere Öffnungszeiten


Ab Jahresbeginn sind die Geschäftsstellen der AOK Rheinland/Hamburg von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Dieser Service ist in der Krankenkassen-Landschaft einzigartig. Ab 1.1.2013 bieten zunächst 75 Geschäftsstellen (68 im Rheinland, sieben in Hamburg) die neuen erweiterten Öffnungszeiten an. Perspektivisch werden weitere Geschäftsstellen hinzukommen. Die wöchentliche Öffnungszeit beträgt dann insgesamt 53 Stunden, einschließlich der seit den 90er Jahren bei der AOK Rheinland/Hamburg geltenden Samstagsöffnung. Dieser Service ist bei Versicherten, die unter der Woche nicht die Zeit finden, eine Geschäftsstelle aufzusuchen, sehr beliebt.

Mit der verlängerten täglichen Öffnungszeit wird jetzt vor allem vielen Berufstätigen eine bessere Möglichkeit gegeben, im persönlichen Gespräch ihre Angelegenheiten zu erledigen. Galt bereits am Donnerstag die Öffnung bis 18 Uhr, so können die Versicherten nun von montags bis freitags ohne Zeitdruck nach Feierabend Anträge besprechen oder sich zu einem persönlichen Thema beraten lassen.  AOK-Vorstandschef Günter Wältermann: „Ob für Neukunden oder langjährig Versicherte: Die Nähe und persönliche Erreichbarkeit in den Geschäftsstellen wissen unsere Kunden als wichtigen Servicevorteil zu schätzen.“

Durch Online-Terminvereinbarung
ohne Wartezeit zur Beratung


Einfacher werden Terminvereinbarungen mit einem AOK-Berater oder einer Beraterin ab dem neuen Jahr. Die AOK Rheinland/ Hamburg richtet im Internet eine Serviceseite ein, auf der Gesprächstermine in der gewünschten Geschäftsstelle festgelegt werden können. Mit diesem neuen Angebot können Wartezeiten vermieden oder ein Wunschtermin abgestimmt werden. Schon von einem Tag auf den nächsten kann ein Termin vereinbart werden. Das gilt natürlich auch für ein Beratungs- oder Informationsgespräch am Samstag. Hat der Kunde seinen Terminwunsch versendet, erhält er per E-Mail eine Terminbestätigung.

Dieser Service steht auch für ein Beratungsgespräch zuhause zur Verfügung (www.aok.de/rh).

Zweitmeinungsservice Orthopädie


Die AOK Rheinland/Hamburg hat einen neuen Zweitmeinungsservice Orthopädie als leicht zugängliches Angebot für Versicherte eingerichtet. Es ist für Patienten mit einer bevorstehenden orthopädischen bzw. wirbelsäulen-chirurgischen Operation vorgesehen. Dabei handelt es sich in der ersten Ausbaustufe um Implantationen und Wechsel von künstlichen Knie- und Hüftgelenken sowie Bandscheibenoperationen und Operationen zur Versteifung von Wirbelkörpern an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (Spondylodesen). Muss die OP wirklich sein oder sind andere Behandlungsmöglichkeiten gegeben? Zu diesen Fragen soll eine ärztliche Zweitmeinung eine wichtige Einschätzung liefern.

Ziel des Angebots ist die Steigerung der Qualität der Indikationsstellung und damit der Patientensicherheit. Nur bei tatsächlich notwendigen Operationen ist angesichts des OP- und Komplikationsrisikos eine durch den Eingriff erreichbare Verbesserung vertretbar. Versicherte mit einer solchen Krankenhauseinweisung können sich künftig in ihrer AOK-Geschäftsstelle oder im Servicecenter Clarimedis für das Angebot anmelden. Nach einer internen Prüfung nehmen stationär tätige Chef- und Oberärzte die Zweitmeinung vor.

AOK-Chef Günter Wältermann: „Angesichts einer ständig steigenden Zahl an Operationen, die sich nur zu etwa einem Drittel auf demographische Faktoren zurückführen lässt, wollen wir unseren Versicherten unnötige OPn ersparen. Häufig stehen auch ebenso gute andere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.“

Empfehlung für Exzellenzhäuser


Bei der Erstimplantation eines künstlichen Hüftgelenks zeigen sich unter den Krankenhäusern deutliche medizinische Qualitätsunterschiede. Die Folge ist eine unterschiedliche Häufigkeit an Komplikationen nach der OP mit Belastungen für die Patienten. Ab 2013 informiert die AOK Rheinland/Hamburg die Versicherten in ihrer Geschäftsstelle oder über das Telefon-Servicecenter Clarimedis (Tel. 0800 0326 326) über die medizinische Qualität und den Service der Kliniken für die Hüft-Endo-prothese in ihrer Umgebung. Dieser Service wird auf weitere Behandlungsfälle ausgebaut. In die Beratung gehen die Ergebnisse der AOK-Qualitätssicherung mit Routinedaten (QSR), der AOK-Patientenbefragung, der externen Qualitätssicherung und eine Einordnung der spezifischen Fallzahlen ein.

Mit Kliniken mit „überdurchschnittlicher Qualität“ in der QSR-Analyse werden Vereinbarungen für Serviceleistungen für AOK-versicherte Patienten besprochen. Diese Zusagen werden gemeinsam mit den Ergebnissen der oben genannten Qualitätsindikatoren in einer Beratungs-broschüre zusammengefasst. Somit erhält der Versicherte einen konkurrenzlosen Überblick in puncto medizinischer Qualität und Service für seine Entscheidung im Vorfeld einer OP.

QSR-Ergebnisse


Vor der OP wissen, wo am besten operiert wird – das macht die AOK Rheinland/Hamburg möglich. Bei vier großen Operationsbereichen hat die AOK die Ergebnisqualität in deutschen Krankenhäusern untersucht. Es handelt sich um den erstmaligen Ersatz von Knie- bzw. Hüftgelenken wegen Vorliegens einer Arthrose (Gelenkverschleiß) als planbare Operation, um den Hüftersatz bei Hüftfraktur sowie um die Gallenblasen-Entfernung wegen Gallensteinen.

Für den Patienten entscheidend: Es zeigen sich unter den Kliniken im Rheinland deutliche Qualitätsunterschiede. So reicht beispielsweise bei der planbaren Knieersatz-OP die Komplikationsrate unter den rheinischen Kliniken von 0 bis 19,5 Prozent der Fälle.

Je nach Operationsgebiet wurden dazu in den Kliniken des Rheinlands 9000 bis 14 500 AOK-Behandlungsfälle mit einem systematischen Verfahren, der Qualitätssicherung mit Routinedaten (QSR-Verfahren), auf das Auftreten von Komplikationen untersucht. Das Besondere am QSR-Verfahren: Vom Tag der Operation an wird jeder Behandlungsfall über ein Jahr verfolgt und auf das Auftreten von Komplikationen infolge der OP mit erneutem Krankenhausaufenthalt überprüft. Jeder Patient und jede Patientin vor einer solchen Operation findet heute im Internet die Bewertung des gewünschten Krankenhauses und kann die Qualitätseinstufung in seine Auswahl der Klinik einbeziehen (www.aok-gesundheits-navi.de).

Therapiesicherheit bei Arzneimitteln
für Pflegeheim-Bewohner


Alte Menschen mit Erkrankungen nehmen häufig mehrere Arzneimittel ein, die vielfach Wechselwirkungen haben. In Einzelfällen sind es bis zu 15 Medikamente. Diese Arzneimittel-Vielzahl (Polypharmazie) kann zu gefährlichen Nebenwirkungen führen. Mit einer Überprüfung der Medikamentenverordnung bei Pflegeheim-Bewohnern mit deren Einverständnis will die AOK Rheinland/ Hamburg die Arzneimitteltherapiesicherheit für ältere Menschen verbessern – Nebenwirkungen und Zusatzbehandlungen sollen so verringert werden.

Begonnen wird zunächst mit einer kleineren Zahl von Pflegeheimen im Rheinland. Bei interessierten Bewohnern, die ihre Zustimmung erteilt haben, erstellt der Arzneimittel-Geschäftsbereich der AOK eine Gesamtverordnungsanalyse des Versicherten und leitet sie (über den Versicherten) an die Apotheke weiter, die das Pflegeheim versorgt. Der Apotheker ergänzt die Liste um die nichtverschreibungspflichtigen Medikamente (OTC-Liste) und führt einen Medikationscheck durch. Bei pharmazeutischen Bedenken innerhalb der Verordnungen nimmt der Apotheker zur Klärung Kontakt mit dem verordnenden Arzt oder den Ärzten auf.

vigo-Arztterminservice


Die AOK Rheinland/Hamburg hilft ihren Kunden jetzt noch intensiver bei der zeitnahen Vereinbarung eines Arzttermins. Das neue Angebot „vigo-Arztterminservice“ ist eine Erweiterung des vigo-Vorteils „Schneller einen Arzttermin“. Es beinhaltet die uneingeschränkte Vermittlung von Arztterminen für notwendige ärztliche Behandlungen (Haus- und Facharzt) – und jetzt auch bei Vorsorgeterminen. Außerdem unterstützt die AOK Rheinland/Hamburg die Versicherten bei der Vereinbarung von ambulanten und stationären Krankenhausterminen. Für den kostenlosen „Arztterminservice“ benötigt der Kunde keinen bereits vereinbarten Termin und keine Überweisung (Ausnahmen sind radiologische Untersuchungen). Wie bisher vermittelt die AOK Rheinland/Hamburg den Termin für ihre Kunden innerhalb von drei Arbeitstagen. Dabei rufen die Versicherten unter der kostenfreien Nummer 0800 0326 326 das AOK-Servicecenter Clarimedis an und schildern den Mitarbeitern, was für einen Termin sie benötigen. Im Anschluss setzt sich die Gesundheitskasse zwecks Absprache direkt mit der Arztpraxis in Verbindung, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein unterstützt zudem bei der Terminvermittlung. Schon der TÜV-zertifizierte Service „Schneller einen Arzttermin“ wurde in diesem Jahr von über 32 000 Kunden genutzt.

Gesundheitsreport


Aussagen über die gesundheitliche Versorgung ihrer Versicherten liefert der Gesundheitsreport Rheinland der AOK Rheinland/Hamburg. Untersucht wurden Lebensweise (z. B. Mitgliedschaft im Sportverein, Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen), Erkrankungen (Herzinfarkt, Krebserkrankungen, Krankenstand etc.), das Versorgungsangebot (Zahl der Fachärzte, Krankenhaus-bettendichte) und die Pflege-Situation. Mit dem Gesundheitsreport Rheinland will die AOK Rheinland/Hamburg einen wichtigen Beitrag leisten, um die Versorgungssituation und den Bedarf in den einzelnen Regionen besser erkennen zu können. Er bietet Ansätze für künftige Handlungsfelder.

AOK-Chef Günter Wältermann fasste zusammen: „Wir bieten unseren Versicherten als Partner in ihrer Nähe Zusatzleistungen, die konkret helfen. Unsere Leistungen überbieten eine kleine Prämie an die Versicherten, die diese laut Umfragen mehrheitlich gar nicht wollen.“  

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232

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