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Online-Karte zeigt Kliniken für komplizierte OPs

Ein neuer Service der AOK gibt Patienten Orientierung, die vor einer bestimmten schwierigen Operation stehen. Die „Mindestmengen-Transparenzkarte“ zeigt bundesweit alle Kliniken, die im kommenden Jahr Operationen mit besonders hohen Risiken durchführen dürfen.

Karte zeigt aktuelle Fallzahlen

Ein künstliches Kniegelenk oder eine Nierentransplantation – das sind Beispiele für komplizierte Operationen. Kliniken müssen hier in der Regel den Krankenkassen ausreichend Erfahrung nachweisen, um gesetzlich Versicherte behandeln zu dürfen. Die neue „Mindestmengen-Transparenzkarte“ hilft Patienten, die für sie passende Klinik zu finden. Sie zeigt die Häuser mit Zulassung für die sieben Behandlungen, zu denen das Gesetz eine Mindestzahl durchgeführter Operationen vorgibt.

Derzeit sind das:

  • Die Implantation von künstlichen Kniegelenken (mindestens 50 Fälle pro Jahr)
  • Transplantationen von Leber (20), Niere (25) und Stammzellen (25)
  • Komplexe Operationen an Speiseröhre (10) und Bauchspeicheldrüse (10)
  • Die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm (14)

Die Karte zeigt zu jeder Klinik die Zahl der Operationen im Zeitraum Anfang 2018 bis Mitte 2019 (Fallzahl). Krankenhäuser, die auf der Karte fehlen, dürfen die jeweilige Behandlung nicht ausführen.

Transparenz für Patienten

In bestimmten Ausnahmen, etwa bei vorübergehenden Personalengpässen, können die Landesbehörden einer Klinik auch dann eine Genehmigung erteilen, wenn sie zuletzt die Mindestfallzahl unterschritten hat. Die Karte macht für jede einzelne Klinik transparent, auf welcher Datenbasis die Berechtigung erteilt wurde. Auch Kliniken, die das erste Mal oder nach einer mindestens zweijährigen Unterbrechung eine Erlaubnis erhalten haben, werden in der Online-Karte extra ausgewiesen.

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