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Näher am Patienten: AOK bietet psychisch Kranken die Leistungen des NetzWerks psychische Gesundheit an

Gemeinsame Presseerklärung

31.05.2012

Mit dem Beitritt zum NetzWerk psychische Gesundheit (NWpG) geht die AOK Rheinland/Hamburg ab 1. Juni 2012 neue Wege in der ambulanten Versorgung von psychisch Kranken. Das Versorgungskonzept zielt darauf ab, dass Versicherte mit Depressionen, Angstzuständen und Psychosen durch aufeinander abgestimmte, individuelle Hilfen trotz Erkrankung in ihrem vertrauten sozialen und beruflichen Umfeld bleiben können. Ambulant statt stationär ist dabei das oberste Ziel.

Das NetzWerk psychische Gesundheit der Techniker Krankenkasse (TK) ist am 1. Juli 2011 als neues integriertes Behandlungsangebot in Hamburg gestartet. Partner ist die Abitato Managementgesellschaft seelische Gesundheit gGmbH. Jetzt bringt sich auch die AOK Rheinland/Hamburg in das Netzwerk ein.

Zum Engagement der AOK Rheinland/Hamburg erklärte der Vorstandsvorsitzende Wilfried Jacobs: „Konkrete Begleitung der Patienten steht bei uns immer im Mittelpunkt. Deshalb ist die Versorgung von psychischen Kranken durch das NetzWerk psychische Gesundheit im vertrauten Umfeld mit der Orientierung an ihren spezifischen Bedürfnissen ein Schritt in die richtige Richtung.“

Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg, sagte: „Die Verbesserung der Versorgung psychisch Kranker müssen wir in Hamburg gemeinsam auf den Weg bringen. Wir freuen uns, dass sich die AOK Rheinland/Hamburg unserem Netzwerk anschließt. AOK, TK und die bereits beteiligte KKH Allianz haben nun gemeinsam einen Marktanteil von rund 50 Prozent. Damit kann ein Großteil der Patienten in Hamburg vom besonderen Angebot des NetzWerks psychische Gesundheit profitieren."

Damit die Erkrankten in ihrem vertrauten privaten Umfeld bleiben können, basiert die Betreuung durch das NWpG vor allem auf niedrigschwelligen Angeboten: aufsuchende psychiatrische Betreuung unter Einbeziehung der Angehörigen und aufsuchende therapeutische Arbeit mit professionellen, mobilen Teams unter fachärztlicher Leitung. Im Mittelpunkt steht die Behandlung in der eigenen Häuslichkeit (Zuhausebehandlung). Entsprechend können die Versicherten hier bedarfsabhängig häusliche psychiatrische Krankenpflege, Soziotherapie (Unterstützung mit dem Ziel, andere medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen), Psychoedukation (Schulung von Patienten mit Schizophrenie zum besseren Verständnis ihrer Krankheit), außerstationäre Krisen-Intervention und psychotherapeutische Intervention in Anspruch nehmen.

Ziel der umfangreichen Versorgung ist immer die Stabilisierung des Alltagslebens der Erkrankten. Für Fachleute ist gesichert, dass sich damit viele Klinikaufenthalte vermeiden lassen. Stattdessen können die Erkrankten mit Hilfe des NetzWerks psychische Gesundheit weiter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Matthias Mohrmann, Leiter des Geschäftsbereiches Krankenhäuser der AOK Rheinland/Hamburg, betonte: „Die psychiatrische Versorgung in Deutschland ist vom stationären Sektor dominiert – ganz anders als beispielsweise in den skandinavischen Ländern oder den Niederlanden. Wir wollen nicht zuletzt der Hospitalisierung entgegenwirken.“

Für die Abitato Managementgesellschaft seelische Gesundheit sagte Geschäftsführer Stefan Meyer-Kaven: „Wir freuen uns außerordentlich über den Beitritt der AOK Rheinland/Hamburg zum NWpG. Seit Anfang dieses Jahres versorgt das Netzwerk die teilnehmenden Patienten flächendeckend in ganz Hamburg und ist insbesondere in Krisensituationen täglich 24 Stunden erreichbar. Wir wollen die Patienten gemeinsam mit ihren Angehörigen langfristig stabilisieren und auch ihre Selbsthilfepotentiale stärken."

Für die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern und Psychotherapeuten bedeutet das NWpG, dass stets ein Austausch erreicht werden soll. Die AOK Rheinland/Hamburg will als neuer Partner des Netzwerks den Vertrag weiter mit Leben füllen. Versicherte in Hamburg mit Depressionen, Angstzuständen und Psychosen werden dazu angesprochen, und es wird ihnen diese innovative Behandlung angeboten.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
Kontakt: André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1125

Techniker Krankenkasse
John Hufert
E-Mail: john.hufert@tk.de
Telefon: 040 6909-5513

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