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Skandal um wirkstofflose Krebsmittelzubereitungen

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass deutlich mehr Patienten als bisher angenommen zu niedrig dosierte oder wirkstofflose Krebsmittelzubereitungen aus einer Bottroper Apotheke erhalten haben sollen. Als Informations- und Hilfsangebot für ihre Versicherten und deren Angehörige schaltet die AOK Rheinland/Hamburg jetzt eine Hotline.

Niedrig dosierte oder wirkungslose Medikamente

Die Staatsanwaltschaft Essen hatte im Juli Anklage gegen einen Apotheker aus Bottrop erhoben. Dem Pharmazeuten wird vorgeworfen, über Jahre hinweg Medikamente zur Chemotherapie und Antikörperinfusionen zu niedrig dosiert oder ganz ohne Wirkstoff ausgeliefert zu haben. Nachdem sich der Fall zunächst auf Bottrop und Umgebung zu beschränken schien, wurde vergangene Woche bekannt, dass Patienten in sechs Bundesländern betroffen sind.

„Wir sind erschüttert über das Ausmaß dieses Skandals, der viele Patienten verunsichert. Unsere kostenfreie Hotline steht allen betroffenen Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen offen“, erklärt Rolf Buchwitz, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg.

Unterstützung von der AOK Rheinland/Hamburg

Der Patientenbegleitservice der AOK Rheinland/Hamburg unterstützt an Krebs erkrankte Menschen und ihre Angehörigen.

Die nun geschaltete Hotline ist über das AOK-Clarimedis ServiceCenter von montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr unter der Rufnummer 0800 2023222 erreichbar.