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Mangelnde Arbeitszufriedenheit und fehlende Jobmotivation kommen Unternehmen teuer zu stehen

Die Betriebliche Gesundheitsförderung kann helfen, dies zu ändern

13.11.2013

Die fehlende oder eine nur geringe emotionale Bindung der Beschäftigten zu ihrem Unternehmen kosten die deutschen Wirtschaft laut GALLUP-Institut Deutschland (Berlin) allein durch Fehlzeiten jährlich mehr als 18 Milliarden Euro. Dazu kommen vermeidbare Kosten der Personalfluktuation,  die je nach Unternehmensgröße schnell die Millionengrenze überschreiten können – ein Grund  für die AOK Rheinland Hamburg und ihr Kölner Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF-Institut),  das Thema Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation in den Mittelpunkt ihres diesjährigen BGF-Forums zu stellen. Rund 200 Vertreter aus Unternehmen des Rheinlands diskutierten (am 13.11.2013) im RheinEnergie-Stadion mit Experten  darüber, welchen Beitrag die Betriebliche Gesundheitsförderung zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Motivation leisten kann. Unter den Teilnehmern waren überwiegend Geschäftsführer, Personalleiter und Betriebsräte.  

Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der AOK Rheinland/Hamburg,  hob die Bedeutung der Arbeitszufriedenheit für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen hervor: „Die Auswertungen unseres BGF-Instituts zeigen eindeutig, dass es einen Zusammenhang  zwischen der Arbeitszufriedenheit und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschäftigten gibt. Diejenigen, die die Arbeitszufriedenheit niedrig bewerten, erklären in der Regel, unter deutlich mehr körperlichen und psychischen Krankheitssymptomen zu leiden, als diejenigen, die hohe Zufriedenheitswerte angeben. Zufriedene Mitarbeiter verursachen aber nicht nur weniger Fehltage, sondern arbeiten auch effizienter.

Einig waren sich die Experten, unter ihnen Prof. Holger Pfaff von der Universität zu Köln und Prof. Jens Kleinert vom Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule, dass die Arbeitsmotivation im hohen Maß von der Führung im Unternehmen beeinflusst wird. Insbesondere Anerkennung, Feedback und Wertschätzung seien wichtige Faktoren der Motivation, die in der Praxis häufig viel zu kurz kommen würden. Dies unterstrich auch Dr. Anne Katrin Matyssek, Autorin mehrerer Fachbücher zum Thema „Gesunde Führung“.

Das Kölner BGF-Institut der AOK Rheinland/Hamburg hat deshalb mehrere Seminarangebote in seinem Programm, die sich z. B. mit dem Thema „Motivation“ explizit an Führungskräfte wenden. „Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sich Investitionen in die Betriebliche Gesundheits-förderung auch deshalb lohnen, da mangelnde Arbeitszufriedenheit nicht nur mit unerwünschter Fluktuation einhergeht, sondern auch dem Image des Unternehmens abträglich ist. Dies erweist sich insbesondere bei der Gewinnung von neuem Personal als Hemmnis“, erklärte Andreas Schmidt, Geschäftsführer des BGF-Instituts. Das BGF-Institut bietet deshalb nicht nur Mitarbeiterumfragen zur Erfassung der Arbeitszufriedenheit an, sondern unterhält ein breites Angebot gesundheitsfördernder Maßnahmen. Dieses erstreckt sich von der Förderung von Bewegung, gesunder Ernährung, Umgang mit Stress bis hin zur Resilienz (Stärkung der psychischen Widerstandskraft).

Informationen: www.bgf-institut.de

Pressekontakt

Pressemitteilung des BGF-Instituts der AOK Rheinland/Hamburg