Angebot anzeigen für:
Suche bei der AOK Rheinland/Hamburg
Ort/Kasse korrigieren
Kontakt zu meiner AOK Rheinland/Hamburg
Ort/Kasse korrigieren
Geschäftsstellen werden geladen ...

Durchschnittliche Erkrankungsdauer in Köln am geringsten

Im Vergleich zu anderen Regionen profitiert das Rheinland von einer nicht so stark ausgeprägten Grippewelle zu Beginn dieses Jahres.

Krankenstand rückläufig

09.08.2016

Nach der Auswertung der Arbeitsunfähigkeitsdaten von rund einer Million Versicherten der AOK Rheinland/Hamburg zeigt sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 ein geringer Rückgang des Krankenstands in den rheinischen Unternehmen. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2015 (5,91 Prozent) lag der Krankenstand in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bei 5,82 Prozent. Während der Langzeitkrankenstand (länger als sechs Wochen) mit 1,45 Prozent fast auf dem Vorjahresniveau von 1,44 Prozent blieb, verringerte sich der Anteil der Erkrankungen im Entgeltfortzahlungszeitraum (bis zu sechs Wochen) von 4,47 Prozent auf 4,37 Prozent.

Der leichte Rückgang des Krankenstandes im Rheinland ist insbesondere auf weniger Ausfalltage aufgrund von Atemwegserkrankungen (minus 11,8 Prozent) und Infektionen (minus 7,3 Prozent) zurückzuführen. In anderen Regionen wie im Osten und der Mitte Deutschlands grassierte die Grippewelle zu Beginn dieses Jahres wesentlich stärker.

Die durchschnittliche Dauer bei einem krankheitsbedingten Ausfall lag bei 11,6 Kalendertagen. Gegenüber dem Vorjahr (11,4 Tage) ist dies ein geringer Anstieg, der auf erhöhte Fallzahlen bei den in der Regel länger andauernden Arbeitsunfähigkeiten – wie etwa Erkrankungen am Muskel-/Skelettapparat (z. B. Rückenschmerzen), seelische Leiden oder Herz-/Kreislauferkrankungen – zurückzuführen ist.

Regional betrachtet hat sich der Krankenstand in fast allen Regionen des Rheinlandes verringert. Lediglich in einigen Regionen am Niederrhein (z.B. Kleve und Wesel) gab es geringe Anstiege. Davon betroffen ist auch das Bergische Städtedreieck (Wuppertal/Solingen/Remscheid), das einen leichten Anstieg von 6,54 Prozent auf 6,56 Prozent aufweist. In dieser Region war der Krankenstand im Vergleich zu den anderen Regionen im Rheinland auch am höchsten.

Köln wies im ersten Halbjahr 2016 mit 5,22 Prozent den geringsten Krankenstand im Rheinland auf. In anderen Großstädten, wie Düsseldorf (5,57 Prozent) oder Essen (6,28 Prozent), war die Anzahl der Fehltage bei den Beschäftigten in den Unternehmen erkennbar höher. Im Schnitt lag die Ausfalldauer der Erkrankten in Köln bei 10,6 Kalendertagen. Im Vergleich zu den im Ruhrgebiet gelegenen Städten Duisburg und Oberhausen (13,0 Kalendertage) waren das fast zweieinhalb Tage weniger.  

Ein Blick auf die Branchen im Rheinland zeigt interessante Entwicklungen bei den Krankenständen. Wie auch schon im Vorjahreshalbjahr verzeichnete die öffentliche Verwaltung den höchsten Wert mit 8,08 Prozent. Während sich in dieser Branche der Krankenstand im Vergleich zum Vorjahr etwas verringerte, kam es bei den Beschäftigten in der Ver- und Entsorgungsbranche zu einem deutlichen Anstieg von 7,44 Prozent auf 7,76 Prozent. Damit nahmen sie noch vor der Pflegebranche (7,43 Prozent) den zweiten Rang in der Krankenstandstatistik ein. Der geringste Krankenstand wurde mit 3,81 Prozent bei den sonstigen Dienstleistungen (z. B. Rechtsberatung) ermittelt (2015: 3,91 Prozent).

Ein Service der AOK Rheinland/Hamburg: Detaillierte anonyme Auswertungen für Betriebe sind ab einer Anzahl von 50 AOK-Versicherten im Unternehmen möglich. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Gesundheitsberichterstatterin – Frau Petra Meisel (Tel: 0221 27180107) – zur Verfügung.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
Antje Meyer
E-Mail: antje.meyer@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791 1011 (Düsseldorf)
             040 2023 1401 (Hamburg)