Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK Rheinland/Hamburg
Ort/Kasse korrigieren
Geschäftsstellen werden geladen ...

Krankenstand im Rheinland 2013 leicht gestiegen – Grippewelle ein Faktor

Der Krankenstand der mehr als eine Million AOK-versicherten Beschäftigten im Rheinland hat sich 2013 mit 5,37 Prozent gegenüber 2012 (5,21 Prozent) leicht erhöht.

24.01.2014

Während die Zahl der Langzeiterkrankungen – also solche mit mehr als 42 Arbeitsunfähigkeitstagen –exakt auf dem Vorjahresniveau von 1,41 Prozentblieb, stieg die Zahl der Kurzzeiterkrankungen an: Von 3,79 Prozent im Jahr 2012 auf 3,95 Prozent in 2013.

Der Anstieg der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) dürfte vor allem auf die Grippewelle zu Beginn des vergangenen Jahres zurückzuführen sein. So erhöhte sich die Zahl der krankheitsbedingten Fehltage, denen eine Atemwegserkrankung zugrunde lag, gegenüber 2012 um etwa 22 Prozent.

Auch bei Fehltagen durch Infektionen war ein Anstieg von rund elf Prozent zu verzeichnen. Alle weiteren Diagnosegruppen wiesen im Vergleich zum Vorjahr nur moderate Differenzen auf. Der kontinuierlich hohe Anstieg der psychischen Erkrankungen in den vergangenen Jahren hat sich 2013 bei den AOK-Versicherten jedoch offensichtlich nicht fortgesetzt. Erstmals gab es keine deutliche Zunahme bei den AU-Fällen durch seelische Leiden, sondern nur eine marginale Veränderung von 0,21 Prozent.

Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, erklärte dazu: „Natürlich ist es ermutigend, dass die Zahl der psychischen Erkrankungen nicht so stark angestiegen ist wie in den Jahren zuvor. Andererseits müssen wir eine höhere Anzahl an Krankheitstagen insgesamt registrieren. Die AOK Rheinland/Hamburg setzt weiterhin auf Vorsorge am Arbeitsplatz durch unser Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung.“

Der leicht erhöhte Krankenstand des Jahres 2013 zieht sich durch fast alle Branchen. Den höchsten Wert gab es erneut in den Gießereien, die schon 2012den Spitzenplatz beim Krankenstand aufgewiesen hatten. Auch 2013 kam es hier zu einem deutlichen Anstieg auf 7,83 Prozent – ein Plus von 0,52 Prozentpunkten gegenüber 2012.

Auf Platz zwei rangierten die Callcenter im Rheinland – dort erhöhte sich der Krankenstand ebenfalls merklich (von 6,93 Prozent auf 7,41 Prozent).Dahinter folgte der Wert für die AOK-versicherten Beschäftigten in den Alten- und Pflegeheimen, auch wenn es hier nur einen marginalen Anstieg von 7,11 Prozent auf 7,13 Prozent gab. Nach wie vor die geringsten Krankenstände wurden im Jahr 2013 im Gastgewerbe (3,90 Prozent) und im Finanz- und Versichertengewerbe (3,87 Prozent) ermittelt.

Ein Service der AOK Rheinland/Hamburg: Detaillierte anonyme Auswertungen für Betriebe sind ab einer Anzahl von 50 AOK-Versicherten im Unternehmen auf Wunsch jederzeit möglich.

Für weitere Auskünfte steht die Teamleiterin Gesundheitsberichterstattung, Petra Meisel, im Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung – BGF GmbH in Köln zur Verfügung (Tel.: 0221 27180-107, Mail: petra.meisel@bgf-institut.de).

Die AOK Rheinland/Hamburg ist mit rund 2,9 Millionen Versicherten die siebtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland. Das Haushaltsvolumen beträgt 8,2 Milliarden Euro. Im Rheinland und in Hamburg stehen 110 Geschäftsstellen für die Betreuung der Versicherten offen. Ein besonderer Service sind die langen Öffnungszeiten täglich von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Das telefonische AOK-Servicecenter Clarimedis ist 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr erreichbar (0800 0326 326). Zudem verfügt die AOK Rheinland/Hamburg über ein eigenes Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Schall
E-Mail: andre.schall@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1539
Telefax: 0211 8791-1232