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Krankenstand der AOK-Versicherten in Hamburg auf Vorjahresniveau

„Der Krankenstand der mehr als 126.000 AOK-versicherten Beschäftigten in Hamburg hielt sich in etwa auf dem Vorjahresniveau“, so Horst Baltzer, Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg.

05.02.2014

„Er stieg von 5,21 Prozent in 2012 nur geringfügig auf 5,24 Prozent in 2013.“ Für diese leichte Erhöhung war ein Anstieg bei den Kurzzeiterkrankungen (von 3,86 auf 3,90 Prozent) verantwortlich. Langzeiterkran-kungen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen blieben mit 1,34 Prozent dagegen exakt auf dem Niveau des Vorjahres.

Bedingt durch die Grippewelle zu Beginn des Jahres 2013 gab es vor allem einen Anstieg bei Atemwegserkrankungen sowie Infektionen. Während sich bei den infektiösen Er-krankungen die Ausfalltage im Vergleich zu 2012 um rund 8,5 Prozent erhöhten, war der Anstieg bei den Atemwegserkrankungen mit 13,8 Prozent noch deutlicher. „Erfreulich ist aber, dass der kontinuierlich hohe Anstieg der psychischen Erkrankungen innerhalb der letzten Jahre unterbrochen scheint“, so Horst Baltzer. „Erstmals gab es keine deutliche Zunahme bei den Arbeitsunfähigkeitstagen durch seelische Leiden.“

Die Krankenstandszahlen der größten Branchen in Hamburg lassen im Jahr 2013 ein sehr unterschiedliches Arbeitsunfähigkeitsgeschehen erkennen. Während sich der Kranken-stand in der öffentlichen Verwaltung von 5,68 auf 6,15 Prozent deutlich erhöhte (ein Plus von 0,47 Prozentpunkten), reduzierte er sich in der Nahrungsmittelherstellung von 7,09 auf 6,61 Prozent (ein Minus von 0,48 Prozentpunkten).

Nach wie vor auf dem ersten Platz rangierten die Alten- und Pflegeheime mit einem Krankenstand von 7,91 Prozent. Der Anstieg zum Vorjahr (+0,07 Prozentpunkte) fiel hier allerdings nur geringfügig aus. Mit Abstand am wenigsten krankheitsbedingte Ausfallta-ge wies das Gastgewerbe mit 4,01 Prozent auf.

„Die AOK Rheinland/Hamburg setzt weiterhin auf Vorsorge am Arbeitsplatz durch unser Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung“, sagt der AOK Regionaldirektor Horst Baltzer. Eine Arbeitsunfähigkeitsanalyse ist für Betriebe mit mehr als 50 AOK-versicherten Mitarbeitern möglich. Für weitere Auskünfte steht das Institut für Betriebli-che Gesundheitsförderung (IBGF) in Hamburg zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Frau Angela Friebe (Tel.: 040 2390873-10; E-Mail: angela.friebe@bgf-institut.de).

Für die AOK Rheinland/Hamburg haben sich über 2,9 Mio. Versicherte entschieden. Sie ist damit die siebtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland und beschäf-tigt rund 8.000 Mitarbeiter. Bei einem Marktanteil von rund 20 Prozent ist sie die zweitgrößte Kasse in der Hansestadt. Ihr jährliches Haushaltsvolumen beträgt 8,2 Milliarden Euro.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse Hamburg
Antje Meyer
E-Mail: antje.meyer@rh.aok.de
Telefon: 040 2023-1401
Telefax: 040 2023-4939