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Krankenstand der AOK-Versicherten in Hamburg 2012 gesunken

Psychische Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch

20.02.2013

„Der Krankenstand der rund 125 000 AOK-versicherten Beschäftigten in Hamburg hat sich im zweiten Jahr in Folge verringert“, so Horst Baltzer, Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg „Er sank von 5,38 Prozent in 2011 auf nunmehr 5,2 Prozent in 2012.“ Verringert hat sich sowohl die Anzahl als auch die durchschnittlich Dauer einer Erkrankung.

Am deutlichsten zeigte sich diese Entwicklung bei den Atemwegserkrankungen, die gegenüber dem Vorjahr um etwa acht Prozent zurückgingen. Demgegenüber stiegen jedoch die krankheitsbedingten Ausfalltage bei psychischen Erkrankungen 2012 um etwa 2,4 Prozent an und setzten damit den Trend der Vergangenheit fort. Seit 2008 ist hier die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage um 22 Prozent gestiegen. Somit nehmen diese Erkrankungen im zweiten Jahr infolge den zweiten Rang hinter den Muskel-Skelett-Erkrankungen ein.

Der allgemeine Rückgang des Krankenstandes lässt sich in fast allen Branchen beobachten. Anstiege zeigten sich nur im Bauhauptgewerbe (von 6,27 auf 6,42 Prozent), im Ausbaugewerbe (von 5,08 auf 5,47 Prozent) sowie in der „Herstellung von Nahrungsmitteln“ (von 6,26 auf 7,12 Prozent). Hinsichtlich der höchsten Krankenstände zeigt die Rangliste zum Vorjahr keine bedeutsamen Veränderungen: Weiterhin belegen die Branchen „Alten- und Pflegeheime“, „Herstellung von Nahrungsmittel“ und das „Bauhauptgewerbe“ die ersten drei Plätze.

„Die AOK Rheinland/Hamburg setzt weiterhin auf Vorsorge am Arbeitsplatz durch unser Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung“, sagt Horst Baltzer. Eine Arbeitsunfähigkeitsanalyse ist für alle Betriebe mit mehr als 50 AOK-versicherten Mitarbeitern möglich. Für weitere Auskünfte steht das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (IBGF) in Hamburg zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Frau Angela Friebe (Tel.: 040/2390870-10; E-Mail: angela.friebe@bgf-institut.de).

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232