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Krankenkassen fördern ambulante Hospizarbeit Vierzehn Hamburger Dienste erhalten Kassenzuschuss

Vierzehn ambulante Hospizdienste werden in diesen Tagen von den Krankenkassen in Hamburg eine finanzielle Förderung erhalten. Insgesamt werden sie in 2008 mit 482.464 Euro unterstützt.

Seit 2002 werden ambulante Hospizdienste durch die Krankenkassen gefördert. Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss zu den notwendigen Personalkosten des Fachpersonals, das die Gewinnung, Schulung, Koordination und Unterstützung der Ehrenamtlichen sicherstellt.

Waren es 2002 noch zwei ambulante Hospizdienste in Hamburg, die insgesamt 80.106 Euro erhielten, so ist seitdem das Fördervolumen und die Zahl der Antragsteller stetig gestiegen. Das Fördervolumen für 2008 beträgt insgesamt 573.000 Euro (2007: 471.647 Euro), das noch nicht komplett ausgeschöpft wurde. Die Entwicklung seit 2002 und Anfragen zur Förderung für 2009 zeigen eine weiterhin zunehmend positive Entwicklung auf.

Im Jahr 2007 haben die jetzt geförderten ambulanten Hospizdienste in Hamburg mit insgesamt 357 ehrenamtlich Tätigen 494 Sterbebegleitungen in Haushalten und Familien erbracht (in 2006 waren es 333 Ehrenamtliche und 352 Sterbebegleitungen). Seit 2001 wurden damit mehr als 1650 sterbende Menschen in Hamburg zu Hause begleitet.

Diese Zahlen machen deutlich, dass der weitere Auf- und Ausbau einer möglichst qualifizierten flächendeckenden ambulanten Hospizversorgung, also einer häuslichen Sterbebegleitung, stattfindet. Nach wie vor sterben die meisten Menschen im Krankenhaus. Das heißt, viele schwer kranke Menschen müssen in ihren letzten Lebenstagen auf das gewohnte soziale Umfeld verzichten.

So kann vielen schwer kranken Patienten und ihren Familien durch diese wichtige und qualitativ äußerst anspruchsvolle Arbeit auch in der letzten Lebensphase die häusliche Geborgenheit erhalten werden.

Außerdem wird durch die ehrenamtliche ambulante Hospizarbeit die Arbeit der in Hamburg bestehenden fünf stationären Hospizen für Erwachsene mit insgesamt 70 Plätzen, sinnvoll unterstützt.

Pressekontakt

Kontakt für Journalisten:
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E-Mail: ellen.vonitter@rh.aok.de

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