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Krankenkassen finanzieren Forschung zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Depressionen

Gesundheitssenatorin begrüßt Unterstützung der Kassen für die Wissenschaft

13.04.2012

Hamburg. Die gesetzlichen Krankenkassen in Hamburg beteiligen sich finanziell an einem Forschungsprojekt, das die Versorgung von Patienten mit Depressionen verbessern soll. Das Projekt "Gesundheitsnetz Depression" ist Teil des Verbundforschungsprogramms "Hamburger Netz psychische Gesundheit – psychenet" im Rahmen der vom Bundesforschungsministerium geförderten Gesundheitsmetropole Hamburg.

Die Kassen zahlen rund 245.000 Euro und tragen damit wesentlich zum Gelingen des Modellvorhabens "Gesundheitsnetz Depression" bei.

Ob ein Patient mit Depressionen eine zeitnahe und angemessene Behandlung erhält, hängt aus Sicht der Krankenkassen in der Hansestadt noch viel zu oft vom Zufall ab – etwa vom Wohnort oder davon, welches Therapieverfahren der aufgesuchte Arzt anbietet.

Daher geht es darum, Hausärzte, Fachärzte, Psychotherapeuten und Krankenhäuser noch stärker als bisher zu vernetzen, um die Behandlungswege zum Wohl des Patienten noch besser abzustimmen. Den Patienten soll eine schnelle Rückkehr in ihren Alltag und eine Steigerung ihrer Lebensqualität ermöglicht werden.

Wie dieses Ziel am besten erreicht werden kann, untersuchen die Wissenschaftler im Rahmen des unterstützten Forschungsprojekts. Sie testen unter anderem, mit welchen zum Teil neuartigen Behandlungsformen die größten Erfolge erzielt werden können. Von den Ergebnissen erhoffen sich die Krankenkassen wichtige Impulse, um die Versorgung psychisch kranker Menschen in der Hansestadt mittelfristig zu verbessern.

Die Hamburger Gesundheitsbehörde begrüßt die finanzielle Beteiligung der Krankenkassen an dem Forschungsprojekt: "Hamburg verfügt über ein umfassendes, differenziertes psychiatrisches Versorgungsangebot. Wichtig ist es aber, dass jede Patientin und jeder Patient auch rasch die Hilfe erhält, die er tatsächlich benötigt", so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. "Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass die gesetzlichen Krankenkassen ein entsprechendes Forschungsprojekt zur besseren Versorgung der Patientinnen und Patienten im Rahmen des Hamburger Netzes psychische Gesundheit – psychenet unterstützen."

AnsprechpartnerInnen:


Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) (Federführung)
Stefanie Kreiss
Telefon: 040 41329820
stefanie.kreiss@vdek.com
 

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Telefon: 0211 8791-1262
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Pressekontakt

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