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Kongress des Medizinischen KompetenzCenters der AOK Rheinland/Hamburg

Digitaler Aufbruch in der Gesundheitsversorgung

Am 30. Oktober 2019 fand im Bildungszentrum der AOK Rheinland/Hamburg der 13. Kongress des Medizinischen KompetenzCenters statt.

Digitale Entwicklungen und alternative Behandlungsmethoden – in diesem Spannungsfeld bewegt sich derzeit die medizinische Versorgung. Beim diesjährigen MKC-Kongress wurde deutlich, dass für eine gute Versorgung der Patienten beide Strömungen ihre Anwendung finden. Die aktuelle Präsenz der digitalen Innovationen im Gesundheitswesen prägte den Start der ganztägigen Veranstaltung. In seinem Impulsvortrag zur „Digitalen Zukunft der Medizin" erläuterte Prof. Dr. Jörg Debatin, Radiologe und Leiter des health innovation hub (hih) im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Berlin, die Einsatzmöglichkeiten digitaler Innovationen für eine personalisierte, individualisierte Medizin der Zukunft. Schon die Einrichtung des health innovation hub, das bis zum 31.12.2021 das BMG berät, zeigt, dass sich auch Ministerien neuen Themen öffnen und den Blick weiten.

Mehr als ein halbes Dutzend Klinikdirektoren und -direktorinnen der Universitäten Düsseldorf, Bonn und Essen erklärten, welche Perspektiven und Chancen, aber auch Hürden die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung birgt. Die Darstellung von roboterassistierten Operationstechniken und des Einsatzes künstlicher Intelligenz in der Diagnostik bot Einblicke in die Medizin der Zukunft. Bei aller Digitalität und künstlichen Intelligenz waren sich die Referenten jedoch einig darin, dass eine dem Menschen zugewandte Behandlung und vor allem Zeit für den Patienten eine zentrale Rolle in der Medizin spielen müssen.

Welche zentrale Rolle der Umgang mit Gesundheitsinformationen spielt, zeigte insbesondere der zweite Themenblock zur Komplementärmedizin. Experten aus dem Universitätsklinikum Köln und dem Ev. Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach beleuchteten, wann alternative Behandlungsmethoden in den Disziplinen Pädiatrie, Gynäkologie, Onkologie und Palliativmedizin sinnvoll sind, an welchen Stellen Reibungsflächen zur Schulmedizin entstehen und in welchen Fällen Alternativ- und Komplementärmedizin sogar Gefahren bergen kann.

Komplementärmedizin – was ist sinnvoll, was nicht?

Prof. Dr. med. Ulrike Nitz
Direktorin des Brustzentrums Niederrhein am Ev. Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach
….in der Gynäkologie

PDF zum Vortrag (PDF, 4,9 MB)
 

Univ. Prof. Dr. Raymond Voltz
Direktor des Zentrums der Palliativmedizin, Universitätsklinikum Köln
…in der Palliativmedizin

PDF zum Vortrag (PDF, 3,2 MB)
 

Prof. Dr. med. Jörg Dötsch
Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Köln
…in der Kinder- und Jugendmedizin

PDF zum Vortrag (PDF, 1,3 MB)

Impulsvortrag zum Thema Komplementärmedizin

Prof. Dr. Jutta Hübner
Professorin für integrative Onkologie, Universitätsklinikum Jena

PDF zum Vortrag (PDF, 3,3 MB)

Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung – Perspektiven und Chancen

Prof. Dr. med. Frank G. Holz
Direktor der Augenklinik, Universitätsklinikum Bonn
…aus Sicht der Augenheilkunde

PDF zum Vortrag (PDF, 6,3 MB)

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