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Kongress der AOK:

Neuheiten in der Medizin aus erster Hand

12.11.2012

Grevenbroich. Die Medizin erlebt ständig Fortschritte. Neue Behandlungsmethoden, neuartige Operationstechniken oder die Einführung innovativer Medikamente entwickeln vor allem die stationäre Behandlung weiter. Wichtige Innovationen aus 16 medizinischen Fachgebieten standen im Mittelpunkt des 6. Kongresses des Medizinischen KompetenzCenters (MKC) der AOK Rheinland/Hamburg in Grevenbroich. Am 8. und 9. November 2012 informierten 16 Medizinprofessoren im AOK-Bildungszentrum über neue Entwicklungen in ihrer Disziplin. Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, sagte bei der Eröffnung der Veranstaltung: „Wir wollen unseren Versicherten ermöglichen, in der Versorgung von der Spitzenmedizin zu profitieren. Vor sechs Jahren haben wir das Medizinische KompetenzCenter mit 20 namhaften Experten ins Leben gerufen. In vielen Fällen konnten wir unseren Versicherten so bei schwerwiegenden Diagnosen eine Zweitmeinung vermitteln.“

In Kurzvorträgen gaben die Professoren aus ihren Fachgebieten eine Antwort auf die Frage „Was gibt es Neues in der Medizin?“. So stellte beispielsweise Prof. Dr. Ulrike Nitz, Brustzentrum Niederrhein Evangelisches Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach, die ADAPT-Studie zur schonenden Behandlung von Brustkrebs vor. Dabei wird der genetische Fingerabdruck von Tumoren der Brust mit einem speziellen Testverfahren und zugleich das frühe Ansprechen auf eine Antihormon-Therapie untersucht. Ziel ist es, Patientinnen zu identifizieren, bei denen eine Chemotherapie überflüssig ist. Somit können ihnen deren massive Nebenwirkungen erspart werden. Zu dieser Behandlung haben AOK-Versicherte Zugang.

Prof. Dr. Björn Lampe, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kaiserswerther Diakonie Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf, erklärte, wie wichtig es sei, bei Gebärmutterhalskrebs gesamten Bereich tumorfrei zu schaffen. Laut Lampe, der im engen Kontakt zu internationalen Fachkollegen steht, besteht damit eine längere Überlebensspanne für die Patientinnen.

Die Vorträge an zwei Tagen drehten sich um Neuerungen in Gastroenterologie, Pädiatrie (Kinderheilkunde), Neurologie, Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Neurochirurgie, Thorax- und Herzchirurgie, Augenheilkunde, Kardiologie, Onkologie, Gynäkologie, Senologie (Brustdrüsen-Erkrankungen), Dermatologie und Allergologie, Palliativmedizin sowie Urologie. Die Mediziner sind an folgenden Krankenhäusern tätig: Klinikum der Universität zu Köln, Universitätsklinikum Essen, Universitätsklinikum Düsseldorf, Universitätsklinikum Aachen, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf, Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Elisabeth-Krankenhaus Essen, Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift Hamburg, Evang. Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach, Evangelisches und Johanniter Klinikum Niederrhein Duisburg.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232