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Jeder neunte Krankheitstag in Hamburg geht auf psychische Erkrankungen zurück

Während die Atemwegserkrankungen im Jahre 2010 nach der Schweinegrippe-Einwirkung 2009 wieder rückläufig waren, sind die gemeldeten Arbeitsunfähigkeitsfälle in Hamburg aufgrund psychischer Erkrankungen im letzten Jahr erneut angestiegen.

25.02.2011

Mit 230 Arbeitsunfähigkeitstagen je 100 Versicherte im Jahr (Durchschnittswert, gerechnet auf 365 Tage) verursachte diese Diagnosegruppe 10,8 Prozent aller Ausfalltage und lag damit hinter Muskel-Skelett- und Atemwegserkrankungen an dritter Stelle. Insgesamt hat sich der Krankenstand bei den Beschäftigten unter den AOK-Versicherten in Hamburg nur geringfügig von 5,79 im Jahr 2009 auf 5,85 Prozent im Jahr 2010 erhöht.

Sowohl die Arbeits- als auch die Freizeitunfälle nahmen im Jahr 2010 spürbar zu. Während für die Zunahme der Arbeitsunfälle der konjunkturelle Aufschwung 2010 und die damit einhergehende Vollbeschäftigung verantwortlich waren, lässt sich der Anstieg bei den Freizeitunfällen mit dem extrem schnee- und eisreichen Winter erklären. Sowohl bei den Arbeits- (141 Fehltage je 100 Versicherte/Jahr) als auch bei den Freizeitunfällen (161 Fehltage je 100 Versicherte/Jahr) nahmen die Ausfalltage um über 13 Prozent gegenüber 2009 zu.

Die Zahlen ermittelte das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). Das BGF-Institut ist eine Einrichtung der AOK Rheinland/Hamburg. Der Arbeitsschwerpunkt ist die Hilfestellung an Unternehmen, arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken zu reduzieren. Dies ist heute eine wichtige Managementaufgabe. Denn nachhaltige Erfolge werden nicht durch einmalige Maßnahmen erreicht, sondern durch ein fundiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Für weitere Auskünfte stehen Angela Friebe und Thomas Wollermann beim Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) in Hamburg, Telefon: 040 2390-8730, zur Verfügung.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
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Kontakt: André Maßmann
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