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Integrierte/besondere Versorgung

Die integrierte/besondere Versorgung vernetzt Haus- und Fachärzte, Krankenhäuser, Reha-Kliniken und weitere Leistungsanbieter. Das verbessert die Patientenversorgung.

Was ist integrierte/besondere Versorgung?

Integrierte bzw. besondere Versorgungsmodelle werden vor allem für Patienten mit Erkrankungen angeboten, die eine komplexe Behandlung erfordern. Häufig sind mehrere Ärzte und medizinische Einrichtungen beteiligt. Zu diesen Krankheitsbildern zählen beispielsweise Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Augenkrankheiten, Bandscheibenerkrankungen, chronische Wunden und Depressionen.  

Für diese besondere facharztübergreifende Form der Versorgung schließt die AOK mit Haus- und Fachärzten, Krankenhäusern, Reha-Kliniken und anderen Anbietern Verträge, sogenannte IV- oder Selektivverträge. Ihr intensiver Wissens- und Informationsaustausch verbessert die Behandlung; so werden unnötige Untersuchungen vermieden.

Versorgungsprojekte der AOK Rheinland/Hamburg

Die AOK Rheinland/Hamburg bietet zahlreiche besondere Versorgungsverträge für ihre Versicherten. Einen Überblick aller Verträge finden Sie hier. Weitere Informationen zu den Programmen sowie zur Teilnahme erhalten Sie in unseren Geschäftsstellen.

"Auf die Beine" ist ein Behandlungskonzept speziell für Kinder und Jugendliche mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit aufgrund einer Muskel- und Skeletterkrankung wie Zerebralparesen (CP), Osteogenesis Imperfecta (OI), Spina bifida (MMC), spinale Muskelatrophie (SMA), Congenital Disorders of Glycosylation-Syndrom (CDG). In Zusammenarbeit mit der UniReha GmbH sowie der Uniklinik Köln haben wir ein ganzheitliches, exklusives Rehabilitationsangebot entwickelt, das unter anderem Rehabilitationsaufenthalte und Therapien am Heimatort umfasst. Die Versorgung ist in maximal vier Behandlungsdurchläufen bis zu 48 Monate angelegt und wird in bis zu acht verschiedene Phasen unterteilt. Unterstützt und behandelt werden die jungen Patienten von einem Team aus Ärzten, Physiotherapeuten und Ernährungsberatern nach einem abgestimmten Therapiekonzept.

Teilnehmen können bei der AOK Rheinland/Hamburg versicherte Kinder und Jugendliche mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit aufgrund einer Muskel- und Skeletterkrankung. Der behandelnde Vertragsarzt oder das Krankenhaus informiert über die Voraussetzungen für die Teilnahme.

Der Hausarzt ist Ihr erster Ansprechpartner, wenn es um die Gesundheit geht. Er koordiniert Ihre Behandlung und bindet bei Bedarf Fachärzte ein. So werden Doppeluntersuchungen vermieden. Mit diesem Versorgungsangebot entscheiden Sie sich für einen Hausarzt und erklären sich bereit, diesen immer zuerst aufzusuchen, bevor Sie zu anderen Ärzten gehen. Davon ausgenommen sind Arztbesuche bei Augenärzten, Frauenärzten sowie Kinder- und Jugendärzten.

Zur Teilnahme entscheiden Sie sich mindestens für ein Jahr. Dafür erhalten Sie eine medizinische Versorgung, die in der Regel verbesserte Serviceangebote beinhaltet. Des Weiteren koordiniert Ihr Hausarzt sämtliche Behandlungsschritte und lotst Sie durch das Gesundheitssystem. Übrigens: Oft wird in diesem Zusammenhang auch von „Hausarztprogramm“, „Hausarztvertrag“ oder „Hausarztmodell“ gesprochen.

Die AOK Rheinland/Hamburg hat mit dem Netzwerk Genomische Medizin der Universitätsklinik Köln einen Vertrag abgeschlossen, der Patienten mit Lungenkrebs eine personalisierte medikamentöse Therapie ermöglicht. Erreicht wird das mit einer Untersuchung der Erbsubstanz, bei der anhand der Gene des Patienten eine passende Therapie entwickelt wird. Ziel ist es die Lebensqualität von Patienten mit Lungenkrebs zu verbessern.

Teilnehmen können Versicherte, bei denen die Diagnose Lungenkrebs gestellt wurde und wenn der Krebs inoperabel ist. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Patienten mit einem schwer eingeschränkten Allgemeinzustand oder wenn Erkrankungen und Verhaltensweisen die Mitwirkung an der Therapie beeinträchtigen, wie zum Beispiel Demenz oder Suchterkrankungen.

Die letzte Lebensphase und das Sterben eines Menschen zu begleiten und Trauernden zur Seite zu stehen, ist die anspruchsvolle Aufgabe der Palliativversorgung. Behandelt werden Patienten mit einer schweren Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung, die an den körperlichen Symptomen dieser Erkrankung leiden.

Um Patienten und Angehörigen diese Zeit zu erleichtern, hat die AOK Rheinland/Hamburg eine flächendeckende allgemeine ambulante Palliativversorgung in Nordrhein geschaffen. Spezielle Haus- und Fachärzte koordinieren die diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen, betreuen die Patienten und beraten deren Angehörige. Qualifizierte Palliativärzte unterstützen die Haus- und Fachärzte mit ihrer palliativmedizinischen Erfahrung. Sie können zur Mitbehandlung hinzugezogen werden. Zur weiteren Unterstützung können ebenso Palliativpflegedienste in die ambulante Versorgung eingebunden werden. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung der Patienten.

Drei bis fünf Prozent aller Kinder in Deutschland haben Probleme mit vergrößerten Gaumenmandeln. Diese großen Mandeln sind ein Hindernis beim Atmen und können Schluckbeschwerden oder eine „kloßige“ Sprache begünstigen. Allerdings sind vor allem in den ersten Lebensjahren die Mandeln wichtige Organe der Immunabwehr. Mit einer Teilentfernung der Mandeln (Tonsillotomie) kann die normale Funktion der Mandeln erhalten bleiben, zudem ist der Eingriff für Kinder schmerz- und risikoarm. Die AOK Rheinland/Hamburg bietet die besondere Versorgung „Tonsillotomie“ an, die hohe Anforderungen an die teilnehmenden Ärzte sowie eine enge Zusammenarbeit aller mitwirkenden Mediziner umfassen.

Die besondere Versorgung „Tonsillotomie“ richtet sich speziell an Familien im Rheinland mit Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren. Die Teilnahmeerklärung erhalten Eltern beim behandelnden Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

Trockene Haut, quälender Juckreiz, blutig gekratzte Körperstellen, schlaflose Nächte: Neurodermitis ist eine Krankheit, die für Kinder und deren Eltern sehr belastend ist. Kinder und Jugendliche mit Neurodermitis benötigen deshalb eine gezielte Behandlung und Therapie. Die AOK Rheinland/Hamburg unterstützt das mit einem Versorgungsangebot, das speziell auf die Bedürfnisse von Kindern angepasst ist. Das betroffene Kind wird von Kinder- und Jugendärzten, Dermatologen sowie von Ärzten, die sich auf das Erkrankungsbild Neurodermitis spezialisiert haben, betreut. Die behandelnden Ärzte arbeiten als Team zusammen und stimmen gemeinsam die Behandlung individuell mit den jungen Patienten und Eltern ab.  

Teilnehmen können Kinder im Alter von 1 bis 17 Jahren, die bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind und bei denen die Diagnose Neurodermitis mit einem Schweregrad (SCORAD) von größer als 25 festgestellt wurde.

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Schädigung des zentralen Nervensystems (ZNS). Um Menschen mit dieser Krankheit zu unterstützen, arbeitet die AOK Rheinland/Hamburg mit Neurologen und spezialisierten Krankenhäusern zusammen, die sich ausreichend Zeit für den Patienten und die Diagnostik nehmen. Zusätzlich wird ein umfassendes Patientenschulungsprogramm über die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband Nordrhein-Westfalen angeboten.  

Teilnehmen können Versicherte der AOK Rheinland/Hamburg, bei denen die Diagnose Multiple Sklerose festgestellt wurde.

Mukoviszidose ist eine angeborene Stoffwechselerkrankung. Jedes Jahr werden in Deutschland circa 300 Babys geboren, die von dieser genetischen Veränderung betroffen sind. Dank der verbesserten Therapiemöglichkeiten hat sich die Prognose für die Betroffenen in den letzten Jahren allerdings deutlich verbessert. Die Behandlung im Rahmen des Versorgungsangebots „Mukoviszidose“ wird ausschließlich von Ambulanzen und Zentren durchgeführt, die über die Zertifizierung „Mukoviszidose-Ambulanz“ oder „Mukoviszidose-Zentrum“ verfügen. Die spezialisierten Ärzte in den Mukoviszidose-Zentren sowie die behandelnden Haus-, Kinder- und Jugendärzte arbeiten Hand in Hand, um die einzelnen Behandlungsschritte aufeinander abzustimmen. Das Versorgungsangebot bietet Kindern und Erwachsenen, die an Mukoviszidose erkrankt sind, eine medizinische, psychologische und therapeutische Behandlung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft, die über die Regelversorgung hinausgeht.  

Teilnehmen können Erwachsene und Kinder, die bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind und bei denen die Diagnose Mukovoszidose festgestellt wurde.

Patienten, die an einem malignen Lymphom erkrankt sind, können unmittelbar nach Diagnosestellung im Rahmen dieses integrierten Versorgungsmodells behandelt werden. Damit soll sichergestellt werden, dass möglichst jeder Patient mit so einer Krebserkrankung nach dem aktuellen Stand und neuesten Erkenntnissen der Lymphomforschung behandelt wird. Die Behandlungsprozesse werden für jeden einzelnen Patienten individuell aufeinander abgestimmt, um die Therapie möglichst erfolgreich durchzuführen. Am Versorgungsmodell nehmen nur autorisierte Praxen, Krankenhäuser und Universitätskliniken teil, die dafür die erforderlichen Qualitätsstandards erfüllen. Darüber hinaus hat jeder Patient einen festen Ansprechpartner, der ihn durch die gesamte Therapie begleitet und gegebenenfalls auch dem Hausarzt Bericht erstattet.  

Teilnehmen können Erwachsene, die bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind und bei denen die Diagnose oder Verdachtsdiagnose maligne Lymphome gestellt wurde.

Leichte sportliche Aktivitäten sind für den Menschen so wichtig wie ein Medikament – besonders zur Förderung der Gesundheit nach einer Erkrankung. Versicherte mit einer Krebserkrankung unterstützt die AOK Rheinland/Hamburg deshalb mit einem angeleiteten Trainingsprogramm im Versorgungsprogramm „Gesunde Bewegung bei einer Krebserkrankung“. Ziel ist es, Patienten zu selbstständigen und selbstkontrollierten sportlichen Aktivitäten anzuleiten, um nachhaltig Effekte für die Gesundheit erzielen zu können. Dafür überweist der behandelnde Arzt oder das Krankenhaus den Patienten an eine teilnehmende Trainingseinrichtung. Diese erstellt gemeinsam mit dem Patienten einen individuellen Trainingsplan. Für jeden Patienten sind zwei Serien à 12 Behandlungen der Onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie (OTT) möglich. 

Teilnehmen können Versicherte, die bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind und bei denen die Diagnose Krebs gestellt wurde.

Gesunde Bewegung bei einer Krebserkrankung (PDF, 1,3 MB)

Teilnehmende Trainingseinrichtungen (PDF, 238 KB)

Teilnehmende Ärzte und Krankenhäuser (PDF, 209 KB)

„Krebspatienten und ihre Angehörigen oder Bezugspersonen haben die Möglichkeit, in der schwierigen Zeit Unterstützung durch einen Psychoonkologen zu erhalten. Während der stationären Behandlung kommt ein persönlicher Ansprechpartner (Lotse) auf den Patienten zu. Im Gespräch klärt der Lotse den Bedarf für eine psychoonkologische Begleitung. Anschließend besteht die Möglichkeit, Termine für eine Kurzeitkrisenintervention bei einem qualifizierten Psychoonkologen zu vereinbaren. Nach drei, zwölf und 24 Monaten erfolgt eine erneute Kontaktaufnahme durch den Lotsen. So ist es auch möglich, die psychoonkologische Begleitung zu einem späteren Zeitpunkt in Anspruch zu nehmen.

Teilnehmen können Versicherte der AOK Rheinland/Hamburg, die an Krebs erkrankt sind und in den Unikliniken Aachen oder Düsseldorf behandelt werden.“

Psychosoziale Begleitung bei einer Krebserkrankung (PDF, 1,5 MB)

Werden Brust- und Eierstockkrebs frühzeitig erkannt, hat das positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf. Die AOK Rheinland/Hamburg übernimmt Beratung und Diagnostik zur Früherkennung von Brust- und Eierstockkrebs besonders für Versicherte mit familiärer Vorbelastung. Betroffene werden über ihr möglicherweise erhöhtes Risiko aufgeklärt, können das Risiko durch einen Gentest feststellen lassen und ab einem gewissen Gefährdungsgrad an einer besonderen Früherkennungsmaßnahme teilnehmen. Darüber hinaus bietet die AOK Rheinland/Hamburg ihren Versicherten einen Zweitmeinungsservice zur prophylaktischen Entfernung der weiblichen/männlichen Brustdrüse (Mastektomie) an.  

Teilnehmen können Versicherte, bei denen ein mögliches erhöhtes Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs festgestellt wurde. Dies können sowohl die Kinder von Versicherten, die Eheleute als auch die oder der Versicherte selbst sein.

In Deutschland leben laut Schätzung aktuell sechs Millionen Menschen mit Diabetes mellitus. Bei circa 15 Prozent der Betroffenen tritt im Laufe des Lebens ein Diabetisches Fußsyndrom auf – eine schwerwiegende Komplikation der Krankheit. Die AOK Rheinland/Hamburg setzt sich mit einem speziellen Behandlungsprogramm dafür ein, dass die Fußgesundheit von Diabetikern möglichst lange erhalten bleibt. Die Koordination der Behandlung erfolgt durch einen verantwortlichen Facharzt für Diabetologie vor Ort. Dort können sich Diabetiker von Fußspezialisten individuell behandeln lassen und damit schwerwiegende und lang anhaltende Wundverläufe verhindern.

Teilnehmen können Erwachsene, die bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind und bei denen die Diagnose Diabetisches Fußsyndrom gestellt wurde.

Asthma und Bronchitis sind Erkrankungen der Atemwege, die schon im frühen Kindesalter auftreten können. Für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung ist eine rechtzeitige Behandlung der Erkrankung wichtig. An unserem strukturierten Behandlungsprogramm Asthma (DMP) können Kinder erst ab dem fünften Lebensjahr teilnehmen. Deshalb hat die AOK Rheinland/Hamburg einen speziellen Vertrag für unsere kleinen Versicherten entwickelt. Kinder- und Jugendärzte sowie auf Asthma spezialisierte Fachärzte bringen dafür ihr ganzes Wissen und ihre Erfahrungen ein. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Abstimmung der Behandlung zwischen Eltern, Kind und Ärzten sowie spezielle Schulungen für Eltern.

Teilnehmen können Kinder im Alter von ein bis vier Jahren, die bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind und bei denen die Diagnose oder Verdachtsdiagnose Asthma bronchiale oder chronisch-rezidivierender obstruktiver Bronchitis gestellt wurde.

Aktuell sind circa 15 Prozent der Kinder in Deutschland übergewichtig, 6 Prozent leiden sogar an krankhaftem Übergewicht (Adipositas). Übergewicht kann einen starken Einfluss auf die seelische Entwicklung des Kindes haben und Folgeerkrankungen wie Diabetes, Hypertonie oder Arthrose begünstigen. Um frühzeitig diesen Erkrankungen entgegenzuwirken, hat die AOK Rheinland/Hamburg den Vertrag „Adipöse Kinder“ entwickelt. Das Programm ist in Behandlung und Therapie auf die speziellen Bedürfnisse von Kindern abgestimmt. Das ermöglicht eine lang anhaltende Gewichtsreduzierung und eine dauerhafte Stabilisierung des Gewichts. Des Weiteren lernen Eltern in Schulungen, wie sie ihre Kinder beim gemeinsamen Essen und mit einem gesunden Essverhalten unterstützen können.

Teilnehmen können adipöse Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren, wenn sie bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind.

Für junge Patienten mit der Diagnose AD(H)S bietet die AOK Rheinland/Hamburg das Behandlungsprogramm „Qualitätsförderung in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit AD(H)S“ an. Das Programm dient der gezielten Behandlung und Therapie von Kindern mit AD(H)S und ist speziell auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt. Kinder- und Jugendärzte kooperieren mit Psychotherapeuten und nehmen sich ausreichend Zeit für eine gründliche Diagnostik. Neben den betroffenen Kindern werden auch die Eltern und das soziale Umfeld aus Kindergarten, Schule und Sportverein in die Behandlung mit einbezogen. Des Weiteren werden Schulungen angeboten, in denen Eltern Unterstützung für das tägliche Leben erhalten.  

Teilnehmen können Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren, die bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind und bei denen die Diagnose oder Verdachtsdiagnose AD(H)S gestellt wurde. In Ausnahmefällen ist eine Teilnahme von Patienten bis zum 21. Lebensjahr möglich.

Sie benötigen ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk und wissen nicht, welches Krankenhaus in Ihrer Region für Sie am besten geeignet ist? Die AOK Rheinland/Hamburg unterstützt Sie bei der Wahl des richtigen Krankenhauses. Denn speziell hierfür haben wir den AOK-Klinik-Kompass entwickelt, der Ihnen eine große Transparenz bei der Klinikwahl bietet, wenn es um die erstmalige Implantation eines künstlichen Knie- oder Hüftgelenks geht.

Basis für unsere Beratung und damit für die Auswahl der Krankenhäuser sind Daten aus der gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätssicherung. Zusätzlich hat die AOK ein eigenes Qualitätssicherungsverfahren mit Routinedaten entwickelt, das ebenfalls in die Beratung einfließt. Ein besonderes Plus: Entscheiden Sie sich aufgrund der guten Ergebnisse für eine weiter entfernte Klinik, übernimmt die AOK Rheinland/Hamburg die zusätzlichen Fahrtkosten.

Versicherte der AOK Rheinland/Hamburg, die im Postleitzahlen-Gebiet der Stadt Köln wohnen, haben bei Vorliegen einer psychiatrischen Diagnose - die nicht nur einmalig auftritt, z.B. Depression im Trauerfall - die Möglichkeit an einer erweiterten ambulanten psychiatrischen häuslichen Krankenpflege teilzunehmen.

Das Angebot der ambulanten psychiatrisch pflegerischen Versorgung (APPV) umfasst 

  • die psychiatrische HKP-Regelversorgung
  • die Schnittstellen zur Soziotherapie
  • die ambulante psychiatrische Krisenintervention
  • die Mitwirkung beim Entlassungsmanangement der Krankenhäuser
  • die Einbindung der in der häuslichen Gemeinschaft Lebenden

und

  • bietet den Versicherten die Möglichkeit diese Leistungen rund um die Uhr (telefonischer und häuslicher Bereitschaftsdienst besteht an Wochenenden und Feiertagen wie auch nach der „Regeldienstzeit“ der Vertragspartner) sowie
  • je nach Bedarf in Anspruch zu nehmen.

Die Teilnahmemöglichkeit ist direkt oder über den gesetzlichen Betreuer mit dem Anbieter der ambulanten psychiatrisch pflegerischen Versorgung (APPV-Anbieter) abzuklären. Eine Verordnung eines Arztes ist nicht notwendig; die Diagnosesicherstellung gegenüber der AOK erfolgt durch den APPV-Anbieter. Die Teilnehmer sind von der Zuzahlung befreit.

Ansprechpartner:
Peter De-Mary
Telefon: 0211 8791-1227
E-Mail: peter.demary@rh.aok.de

Weitere Leistungen der AOK

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