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Impfschutz für Reisen

Rechtzeitig vor der Reise daran denken

Vor dem Start in den Urlaub sollte man rechtzeitig an einen ausreichenden Impfschutz denken. In einigen Ländern gibt es Infektionskrankheiten, mit denen sich auch Touristen anstecken können. Gegen einige dieser Krankheiten kann eine Impfung Schutz bieten. Da einige Impfstoffe ihre Wirkung erst nach mehreren Tagen oder Wochen entfalten, sollten sich Urlauber spätestens sechs Wochen vor der geplanten Reise über die Risiken im Reiseland und die nötigen Impfungen informieren.

Bei Gelbfieber beispielsweise ist ein fast 100-prozentiger Schutz erst zehn Tage nach der Impfung gewährleistet. Bei der Einreise in bestimmte Länder ist die Impfung vorgeschrieben. Die Gelbfieber-Impfungen dürfen aber nur staatlich zugelassenen Stellen wie Gesundheitsämter und Tropeninstitute vornehmen.

Wer seinen Urlaub unter einfachen Bedingungen und in Ländern mit unzureichender Hygiene verbringt, für den kann eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein. Die Hepatitis A-Impfung sollte etwa zwei Wochen vor Reisebeginn erfolgen. Seit einigen Jahren gibt es auch einen Kombinationswirkstoff gegen Hepatitis A und B. Hepatitis B wird vor allem durch Blutkontakt etwa durch infiziertes Drogenbesteck und durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen.

Reisende sollten sich zudem rechtzeitig über zusätzliche Krankheitsrisiken wie Masern, Cholera, Kinderlähmung Tollwut oder Gefährdung durch Zeckenbisse informieren. Auch über eine Malaria-Prophylaxe sollten sich Urlauber frühzeitig beraten lassen. Vor einer Reise sollte man immer auch prüfen, ob die allgemein empfohlenen Schutzimpfungen gegen Tetanus, Kinderlähmung und Diphtherie noch wirken oder aufgefrischt werden müssen.