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Hamburger 2011 weniger arbeitsunfähig

Krankenstand geht im ersten Halbjahr auf 5,88 Prozent zurück

08.09.2011

Die Hamburger Arbeitnehmer waren in den ersten sechs Monaten dieses Jahres spürbar weniger krank als im Vorjahr. Der Krankenstand unter den knapp 100.000 AOK-Mitgliedern in Hamburg ging auf 5,88 Prozent zurück, im Vergleichszeitraum 2010 betrug der Anteil 6,07 Prozent. Dieser Rückgang kam trotz einer Erkältungswelle im langen Winter und einer weiteren Zunahme der psychischen Erkrankungen zustande. Der kontinuierliche Anstieg der letzten fünf Jahre ist damit gestoppt. Die Zahlen für AOK-Versicherte in Hamburg in einem Beschäftigungsverhältnis wurden vom Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGFI) der AOK Rheinland/ Hamburg ermittelt.

Während sich der Krankenstand in den ersten sechs Wochen (Lohnfortzahlungs-Zeitraum) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 leicht verringerte (von 4,09 auf 4,04 Prozent) war die Abnahme der Arbeitsunfähigkeit mit Krankengeld (nach der sechsten Woche) deutlicher. Hier gab es im Halbjahresvergleich eine Verringerung von 1,98 auf 1,84 Prozent, d. h. ein Minus von etwa acht Prozent. Ausschlaggebend dafür waren merkliche Rückgänge der Ausfalltage bei den Muskel-Skeletterkrankungen (- 7 Prozent), Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems (- 13 Prozent) sowie bei den Fehltagen durch Verletzungen (- 16 Prozent). Signifikant reduzierten sich die Ausfalltage bei Arbeitsunfällen, die im Vergleich zum Vorjahr um fast 24 Prozent (von 76,3 auf 61,6 Arbeitsunfähigkeitstage je 100 Versicherte im Jahr) abnahmen. Dagegen ließ der intensive Winter die Fehltage aufgrund von Atemwegserkrankungen deutlich ansteigen. Während im ersten Halbjahr 2010 rund 155 Fehltage je 100 Versicherte im Jahr gemessen wurden, stiegen diese in der ersten Jahreshälfte 2011 auf gut 171 an.

Auch bei den psychischen Erkrankungen setzte sich der Negativtrend fort. Erneut erhöhte sich die Anzahl der Ausfalltage von rund 112 auf 119 je 100 Versicherte im Jahr, ein Anstieg von mehr als sechs Prozent. Mit einem Anteil von nun 11,2 Prozent lagen die psychischen Erkrankungen somit an dritter Stelle hinter den Muskel-Skeletterkrankungen (26,7 Prozent) und Erkrankungen der Atemwege (16,1 Prozent).

Ein Service der AOK Rheinland/Hamburg: Detaillierte Auswertungen für Betriebe sind ab 50 AOK-Versicherte im Unternehmen auf Anfrage möglich. Für weitere Auskünfte stehen Angela Friebe und Thomas Wollermann beim Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGFI) in Hamburg, Telefon: 040 2390-8730, zur Verfügung.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232