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Influenza: Vierfach-Impfstoff bietet breiteren Schutz

Im Herbst beginnt die Saison der Grippeviren: Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sind anfälliger für Infektionen und schwere Krankheitsverläufe. Die AOK Rheinland/Hamburg rät insbesondere Menschen über 60 Jahren, chro-nisch Erkrankten und Schwangeren sowie Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Mit dem empfohlenen Vierfach-Impfstoff steht in diesem Jahr ein Mittel mit noch breiterer Schutzwirkung zur Verfügung.

Influenza: Vierfach-Impfstoff bietet breiteren Schutz

Im Herbst beginnt die Saison der Grippeviren: Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sind anfälliger für Infektionen und schwere Krankheitsverläufe. Die AOK Rheinland/Hamburg rät insbesondere Menschen über 60 Jahren, chronisch Erkrankten und Schwangeren sowie Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Mit dem empfohlenen Vierfach-Impfstoff steht in diesem Jahr ein Mittel mit noch breiterer Schutzwirkung zur Verfügung.

"Neben der breiteren Wirksamkeit des Impfstoffes ist es wichtig, dass der Anteil geimpfter Personen zunimmt, um einen möglichst optimalen Schutz gegen Grippeviren zu bieten. Die Grippeimpfung ist eine der bedeutendsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen", sagt Günter Wältermann, Vorsitzender des Vorstands der AOK Rheinland/Hamburg. Die heutigen Impfstoffe sind in der Regel gut verträglich, Nebenwirkungen werden nur selten beobachtet.

Trotz der nachweislich großen Wirksamkeit geben die sinkenden Impfraten Anlass zur Sorge: Im Jahr 2010 nahmen rund 36 Prozent der Versicherten der AOK Rheinland/Hamburg ab 60 Jahren die Schutzimpfung in Anspruch, heute sind es nur noch rund 32 Prozent. Auch regional bestehen große Unterschiede: Ließen sich in der letzten Impfsaison in Düsseldorf rund 30 Prozent impfen, waren es in Remscheid fast 39 Prozent.

Ein besonderes Augenmerk gilt den pflegebedürftigen Menschen: Während in der stationären Pflege 55,5 Prozent der über 60-Jährigen geimpft sind, liegt der Anteil in der ambulanten Pflege bei gerade einmal 34 Prozent. "Durch gezielte Information wollen wir erreichen, dass sich mehr Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen gegen Grippe impfen lassen", bestätigt Wältermann. "Darüber hinaus bitten wir die behandelnden Ärztinnen und Ärzte in der häuslichen Pflege, die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen für die Impfung zu sensibilisieren." Der optimale Zeitraum für die Impfung liegt zwischen September und November, weil die Wirkung zwei Wochen nach der Impfung einsetzt und die Grippewelle in Deutschland meist zum Jahreswechsel (Ende Dezember, Anfang Januar) auftritt.