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Gesundheitsgefährdende Brustimplantate

AOK Rheinland/Hamburg fordert Krankenhäuser auf, betroffene Patientinnen zu informieren

12.01.2012

Die Krankenkassen in Nordrhein haben die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen aufgefordert, für mehr Transparenz beim Einsatz gesundheitsgefährdender Brustimplantate zu sorgen. „Alle Kliniken, die solche Implantate eingesetzt haben, müssen schnellstens die betroffenen Frauen informieren“, so Wilfried Jacobs, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg.

Die AOK Rheinland/Hamburg hat für die Frauen, die sich über die gesundheitsgefährdenden Brustimplantate informieren wollen, seit heute eine eigene Hotline eingerichtet
(Telefon 0800 0 512 512).
  Diese Hotline ist mit einer Frauenärztin besetzt. AOK-Chef Wilfried Jacobs: „Wir wollen bewusst die Möglichkeit von Gesprächen mit einer Expertin schaffen.“ Die AOK Rheinland/Hamburg empfiehlt den betroffenen Frauen, auch ein Gespräch mit ihrer niedergelassenen Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt zu führen.

Werden die Implantate auf ärztlichen Rat entfernt, wird die AOK Rheinland/Hamburg die Kosten für eine solche Operation für bei ihr versicherte Frauen übernehmen. Dies gilt sowohl für den Einsatz derartiger Implantate aus Krankheits- als auch aus anderen Gründen. Jacobs: „Hier gehen wir davon aus, dass für diese Frauen eine ernste Gesundheitsgefährdung besteht.“ Eventuelle Schadensansprüche gegen die Lieferfirma des gesundheitsgefährdenden Implantates oder andere Erstattungsansprüche klärt die AOK Rheinland/Hamburg unabhängig von der Übernahme der Kosten für die Herausnahme des Implantates.

Die AOK Rheinland/Hamburg fordert vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Brustimplantate eine höhere Qualitätssicherung bei Medizinprodukten. Bei Einsatz von Implantaten müsse die Qualität im Vordergrund stehen und nicht – wie es gerade bei ästhetischen Eingriffen häufig der Fall ist – die Gewinnmaximierung des Operateurs oder der Klinik.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232