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Für eine unbürokratische Aufnahme Sterbender in Hospizen: Krankenkassen und Hospizverbände vereinbaren vereinfachte Regeln

30.09.2011

Das Verfahren zur Bewilligung von Hospizaufenthalten für Sterbende wird weiter vereinfacht, um betroffenen Patienten sowie ihren An- und Zugehörigen noch mehr Verlässlichkeit in dieser schwierigen Lebensphase zu ermöglichen. Darauf haben sich die Krankenkassenverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Hospiz und Palliativarbeit Hamburg e. V. und dem Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein e.V. verständigt.

Erstanträge auf stationären Hospizaufenthalt werden danach ab dem 1. Oktober 2011 grundsätzlich nicht mehr an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Nord zur Prüfung der Voraussetzungen weitergeleitet. Die Anträge werden auch weiterhin von qualifizierten Mitarbeitern der zuständigen Krankenkasse bearbeitet.

Durch die Optimierung der Arbeitsabläufe werden betroffene Versicherte noch schneller über die Entscheidung der Krankenkassen informiert. Die direkte Kommunikation zwischen den einzelnen Hospizen und den Krankenkassen wird ebenfalls verbessert. Die Absprache ist zunächst auf ein Jahr befristet und soll anhand von Prüfungen zu Einzelfällen und Fallstrukturen evaluiert werden.

"Menschen in der letzten Lebensphase und ihre Zugehörigen brauchen
Verfahrenssicherheit und Verlässlichkeit. Dem sind wir mit der getroffenen Absprache entscheidend näher gekommen", erläutert Kai Puhlmann, Leiter des Hamburger Hospiz im Helenenstift und Vorstand der LAG Hospiz und Palliativarbeit e.V. "Schnelle Hilfe für Menschen, die an ihrem Lebensende stehen, hat für die gesetzlichen Krankenkassen
Priorität", betont Kathrin Herbst, Leiterin der vdek-Landesvertretung Hamburg. "Die Absprache ermöglicht eine noch bessere Umsetzung dieses Ziels."


Ansprechpartner:


Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Hamburg (Federführung)
Stefanie Kreiss
Telefon: 040 41329820
E-Mail: stefanie.kreiss@vdek.com

Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Schleswig-Holstein
Florian Unger
Telefon: 0431 97441-16
E-Mail: florian.unger@vdek.com

AOK Rheinland/Hamburg
Andre Maßmann
Telefon: 0211 8791-1262
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de

AOK NordWest
Jens Kuschel
Telefon: 0431 6051171
E-Mail: jens.kuschel@nw.aok.de

BKK-Landesverband NORDWEST
Thomas Fritsch
Telefon: 040 2515 05 258
E-Mail: presse@bkk-nordwest.de

IKK classic
Michael Förstermann
Telefon: 040 54003-345
E-Mail: Michael.Foerstermann@ikk-classic.de

IKK Nord
Angelika Stahl
Telefon: 0381 367-2806
E-Mail: angelika.stahl@ikk-nord.de

Knappschaft
Kristina Gottschlich
Telefon: 040 30388-1825
E-Mail: kristina.gottschlich@kbs.de

Landwirtschaftliche Krankenkasse Schleswig-Holstein und Hamburg
Marc Wiens
Telefon: 0431 7024-5050
E-Mail: marc.wiens@kiel.lsv.de

Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz und Palliativarbeit Hamburg e.V.
Kai Puhlmann
Telefon: 040 3890750
E-Mail: k.puhlmann@hamburger-hospiz.de

Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein e.V.
Christel Tychsen
Telefon: 04661 607070
E-Mail: tychsen@wilhelminen-hospiz.de

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232