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Aktuelles zur Corona- Impfung

Zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 sind in der EU nun für die ersten Impfstoffe bedingte Zulassungen erteilt worden. Bereits am 27. Dezember 2020 wurde bundesweit mit den Impfungen begonnen. Im Zuge dessen ergeben sich viele Fragen, die wir hier gerne beantworten wollen.

COVID-19-Impfung

Die bisher in der EU zugelassenen Impfstoffe werden auf den Seiten des Paul- Ehrlich- Institus (PEI) veröffentlicht.

Das EMA-Verfahren zielt auf die allgemeine Zulassung in der gesamten EU. So sollen Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit garantiert sein. Die bedingte Zulassung ist vorerst nur ein Jahr gültig und verpflichtet die Hersteller, auch nach der Lizenz Daten zu liefern - etwa zur langfristigen Wirksamkeit des Impfstoffes. "Eine bedingte Marktzulassung gewährleistet, dass Covid-19-Impfstoffe die EU-Standards für alle Impfstoffe und Arzneimittel erfüllen", sagt EMA-Chefin Emer Cooke.

Bei der Sicherheit werden laut EMA keine Abstriche gemacht, wie betont wird. Das war auch eines der wichtigsten Argumente gegen eine Notzulassung. Zwar wägt auch die EMA in dieser Krise den Nutzen gegen die Risiken ab. Doch mit der Zulassung hören die Kontrollen nicht auf: So werden mögliche Nebenwirkungen registriert und Daten zu Wirksamkeit, Herstellung, Lagerung und Anwendung weiter geprüft.

Für eine vollständige Grundimmunisierung mit den bisher verfügbaren Impfstoffen ist eine zweimalige Impfung mit unterschiedlichen Abständen erforderlich.

Eine Auswahl des Impfstoffes durch die Versicherten ist auch bei Verfügbarkeit von Impfstoffen mehrerer Hersteller nicht möglich. Wichtig ist, dass eine begonnene Impfserie auch mit dem gleichen Impfstoff fortgesetzt wird. Auf Grund der jeweils aktuellen STIKO- Empfehlung (z.B. das Alter betreffend) können innerhalb einer Priorisierungsgruppe unterschiedliche Impfstoffe zum Einsatz kommen.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) teilt mit, dass bis Ende Januar deutschlandweit 3 bis 4 Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Die Bundesländer bekommen ihre Impfdosen entsprechend ihres Bevölkerungsanteils zugeteilt. Das BMG rechnet mit 11 bis 13 Millionen verfügbarer Impfdosen im ersten Quartal 2021.  

Die Impfungen haben bundesweit am 27. Dezember letzten Jahres begonnen, zuerst in Alten- und Pflegeheimen.

Die Impfzentren in NRW starteten ihren Betrieb am 08. Februar 2021, in Hamburg wird im Impfzentrum an der Messe bereits seit dem 05. Januar 2021 geimpft.

Die Impfung gegen Covid-19 findet in Impfzentren statt. Diese wurden von den Bundesländern an zentralen Orten eingerichtet, so dass in jedem Landkreis oder jeder kreisfreien Stadt mindestens ein Impfzentrum vorhanden ist. Insgesamt gibt es in Deutschland über 400 Impfzentren.

Zusätzlich sollen mobile Impfteams beispielsweise Alten- oder Pflegeheime aufsuchen und dort Personen impfen, die nicht mobil sind.

Einen Überblick über die eingerichteten Impfzentren mit Adressen findet man auf den Internetseiten des Ministeriums für Gesundheit des Landes NRW und auf den Internetseiten der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg.
Hamburg
Nordrhein-Westfalen

Ein Besuch des Impfzentrums ist ausschließlich nach vorhergehender Terminvergabe möglich.

  • In Hamburg kann der Termin über die Hotline 116117 vereinbart werden.
  • In NRW stehen zwei Nummern hierfür bereit,
  • für Nordrhein die 0800-116117-01 und
  • für Westfalen die 0800-116117-02.

Ebenfalls ist eine online Terminvereinbarung möglich unter www.116117.de

Da die Impftermine zentral vereinbart werden müssen, kann die AOK Rheinland/Hamburg Sie dabei leider nicht unterstützen.

Die bisher verfügbaren Impfstoffe sind zum Teil nur unter erschwerten Bedingungen zu lagern.

Sobald mehrere unterschiedliche Impfstoffe und genug Impfstoffdosen verfügbar sind, die auch unter „Normalbedingungen“ gelagert werden können, können auch niedergelassene Ärzte und etwa Betriebsärzte die Impfungen vornehmen.

Fahrkosten zum Impfzentrum können auch von den Krankenkassen übernommen werden. Der Anspruch besteht für Versicherte, wenn diese:

  • eine Schwerbehinderung mit den Merkzeichen aG, H oder Bl haben, oder
  • Pflegegrad 3 mit Schwerbehinderung Merkzeichen G haben, oder
  • Pflegegrad 4 oder 5 haben

Darüber hinausgehend, dürfen Fahrkosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

Zusätzlich besteht in Hamburg für über 80- Jährige die Möglichkeit einen kostenlosen Hin- und Rücktransport durch das DRK zu vereinbaren.

In einigen Regionen in NRW werden auch regionale Fahrdienste angeboten. Erkundigen Sie sich bei den regionalen Impfzentren.

Folgende Personen haben im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus:

  • Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind.
  • Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben.
  • Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in einer medizinischen Einrichtung/Unternehmen gepflegt oder betreut werden oder tätig sind.
  • Personen, die im Auftrag einer solchen medizinischen Einrichtung/Unternehmen im Ausland tätig sind.

Da anfänglich nur eine begrenzte Menge an Impfstoffen verfügbar sein wird, werden in der Coronavirus-Impfverordnung vom 05. Februar 2021

Personen mit höchster Priorität,

Personen mit hoher Priorität und

Personen mit erhöhter Priorität

für eine Covid-19 Impfung unterschieden. Zunächst wird die Personengruppe mit höchster Priorität geimpft.

Folgende Personengruppen sollen als erstes geimpft werden:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer,  oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere, oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit sehr hohem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, Rettungsdiensten, SARS-CoV-2-Impfzentren sowie in Bereichen, in denen infektionsrelevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Hämatoonkologie oder Transplantationsmedizin. 

Folgende Personengruppen sollen als zweites geimpft werden:

  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    • a) Personen mit Trisomie 21,
    • b) Personen nach Organtransplantation,
    • c) Personen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung, oder mit psychiatrischer Erkrankung (insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie und schwere Depression),
    • d) Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
    • e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder anderer, ähnlich schwerer chronischer Lungenerkrankung,
    • f)  Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥58 mmol/mol bzw. ≥7,5%),
    • g) Personen mit Leberzirrhose und anderer chronischer Lebererkrankung,
    • h) Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
    • i)  Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
    • j) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung in einer durch die obersten Landesbehörden beauftragten Einrichtung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ebenfalls ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen,
    • a)  von nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen nach Buchstaben a) und b) , die von dieser Person oder von ihrer rechtlichen Vertretungsperson bestimmt werden,
    • b) von schwangeren Personen, die von dieser Person oder von ihrer rechtlichen Vertretungsperson bestimmt werden,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderter Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren,
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,

  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
  • Personen, die in Obdachlosenunterkünften und Asylbewerberunterkünften untergebracht oder tätig sind.
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.

Folgende Personengruppen sollen als drittes geimpft werden:

  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    • a) Personen mit behandlungsfeien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt,
    • b) Personen mit Immundefizienz oder HIV- Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologischen Erkrankungen,
    • c) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie/Vorhofflimmern oder koronare Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
    • d) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen /Apoplex, oder anderer chronischer neurologischer Erkrankung,
    • e) Personen mit Asthma bronchiale,
    • f) Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
    • g) Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c <58 mmol/mol bzw. <7,5%)
    • h) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
    • i) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung in einer durch die obersten Landesbehörden beauftragten Einrichtung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen o.g. Personen, die von dieser Person oder von ihrer rechtlichen Vertretungsposition bestimmt werden,
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich Technisches Hilfswerk, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind,
  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, welches keine Patientinnen oder Patienten betreut,
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
  • Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht in der Gruppe mit hoher Priorität erfasst sind, tätig sind,
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen.

Laut der Coronavirus-Impfverordnung vom 15.12.2020 sollen Personen ihren Anspruch auf die Impfung über folgende Dokumente nachweisen:

  • Personalausweis oder einen anderen Lichtbildausweis
  • ein ärztliches Zeugnis über das bei ihnen krankheitsbedingt sehr hohe, hohe oder erhöhte Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf
  • eine Bescheinigung des Arbeitgebers oder eine Bescheinigung einer Einrichtung über die Behandlung, Betreuung oder Pflege dieser Person
  • eine Bescheinigung, dass die Person eine enge Kontaktperson einer pflegebedürftigen oder schwangeren Person ist.

Beispiel:
Für Personen, die zur Priorisierungsgruppe 1 mit der höchsten Priorität gehören, gilt somit folgendes:

  • Bei Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, genügt das Vorzeigen eines Personalausweises zur Feststellung des Alters.
  • Bei Personen, die aufgrund ihres Berufs der Gruppe mit höchster Priorität angehören, genügt das Vorzeigen einer entsprechenden Bescheinigung des Arbeitgebers.

Fragen Sie im Impfzentrum direkt bei der Terminvergabe nach, welche Unterlagen Sie zwingend mitbringen müssen!

Versicherte, die aufgrund ihrer Erkrankung der Priorisierungsgruppe 2 oder 3 angehören, müssen ein ärztliches Zeugnis in den Impfzentren vorlegen, welches die entsprechende Priorisierungsgruppe belegt.  Das Zeugnis erhält man in einer niedergelassenen Arztpraxis (regelhaft der behandelnde Hausarzt).

Zur Ausstellung des ärztlichen Zeugnisses über das Vorliegen eines sehr hohen, hohen oder erhöhten Risikos für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf bei nicht aufgeführten Erkrankungen, sind nur Einrichtungen berechtigt, die von den obersten Landesbehörden beauftragt wurden.

Ist der Versicherte dem Arzt aufgrund früherer Behandlung persönlich bekannt, dann darf der Versicherte das ärztliche Zeugnis auch telefonisch anfordern. Dieses wird dann vom Arzt per Post an den Versicherten versendet.

Sowohl das Ausstellen des ärztlichen Zeugnisses, als auch der Versand per Post sind für den Versicherten kostenfrei.

Zuerst melden sich die impfwilligen Personen an einer Anmeldung im Impfzentrum, weisen sich aus und legen ihren Berechtigungsnachweis vor. Hier erhalten Sie Informationen zur Impfung, zu Risiken und Nebenwirkungen und einen Fragebogen zu ihrem Gesundheitszustand.

Die impfwilligen Personen werden von Ärzten und Ärztinnen über die Impfung, sowie eventuell auftretende Nebenwirkungen aufgeklärt. Daraufhin wird die Impfung in einer Einzelkabine durch medizinisches Personal durchgeführt. Zur  Nachbeobachtung und zum Komplikationsausschluss halten sich die geimpften Personen dann in einem Beobachtungsraum auf. Insgesamt wird der Besuch des Impfzentrums ungefähr 45 bis 60 Minuten dauern.

Die Impfzentren sind bewusst weitläufig und in Form von „Impfstraßen“ gestaltet, damit Abstände eingehalten werden können und somit das Infektionsrisiko geringgehalten wird.

In jedem Impfzentrum finden Sie entsprechende Hinweisschilder.

Die impfwilligen Personen bekommen jeweils ein Aufklärungsmerkblatt und einen Einwilligungsbogen im Impfzentrum ausgehändigt. Diese Dokumente füllen sie vor der Impfung aus und unterschreiben sie.

Aufklärungsmerkblatt:
Dieses enthält Informationen zur Art des Impfstoffs, zur Wirksamkeit der Impfung, Kontraindikationen, Verhalten vor und nach der Impfung, mögliche Impfreaktionen und Vorgehen bei Impfkomplikationen.

Einwilligungsbogen:
Der Einwilligungsbogen enthält Fragen zum Gesundheitszustand der zu impfwilligen Person, zu früheren Impfungen, zu Allergien und zur Einnahme von Gerinnungshemmern. 

Wie bei allen anderen Impfungen auch, kann es nach der Anwendung der Impfstoffe gegen das Coronavirus zu Lokal-und Allgemeinreaktionen kommen.

Am häufigsten wird von Schmerzen an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Frösteln, Gelenkschmerzen, Fieber oder Schwellung der Einstichstelle berichtet. Die Reaktionen sind meist mild oder mäßig ausgeprägt. Begleiterscheinungen treten häufiger nach der zweiten Impfdosis auf, wobei in den Studien Personen über 55 Jahren seltener unerwünschte Reaktionen aufwiesen als jüngere Personen.

Geimpfte Personen können über die App SafeVac 2.0 angeben, wie gut sie die Impfung vertragen haben. Diese Beobachtungsstudie dient dem Paul-Ehrlich-Institut dazu, möglichst viele Informationen zur Verträglichkeit der Covid-19 Impfstoffe zu sammeln. Ebenso können mögliche Nebenwirkungen auch über die Website www.nebenwirkungen.bund.de, dem örtlichen Gesundheitsamt oder dem Hausarzt/ Hausärztin gemeldet werden.

Die Impfung ist für die zu impfende Person kostenfrei. Die Kosten für den Impfstoff werden vom Bund getragen. Die Organisation und der Betrieb der Impfzentren wird von den gesetzlichen und den privaten Krankenversicherungen und den Ländern finanziert. 

Ja! Noch ist nicht klar, ob die Impfung auch die Übertragung des Virus reduziert oder verhindert. Daher müssen auch nach einer Impfung die bekannten Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. 

Die Anwendung von Gerinnungshemmern stellt in der Regel kein Hindernis für die Covid-19 Impfung dar. Laut Ständiger Impfkommission (STIKO) sind die bisher entwickelten Covid-19 Impfstoffe ausschließlich intramuskulär (i.m.) zu verabreichen.

Bei Patientinnen und Patienten, die Gerinnungshemmer einnehmen, soll die Impfung mit einer sehr feinen Injektionskanüle und anschließender fester Komprimierung der Einstichstelle über mindestens 2 Minuten erfolgen.

Versicherte sollen im Vorfeld der geplanten Impfung mit ihrem Hausarzt sprechen. Zum Aufklärungsgespräch im Impfzentrum sollen sie möglichst alle verfügbaren Unterlagen zu ihrer Vorerkrankung (beispielsweise. ihren Gerinnungsausweis) sowie die Arzneimittelpackung des Gerinnungshemmers mitbringen.

Zusätzlich werden Patientinnen und Patienten über den Einwilligungsbogen zu der Einnahme von Gerinnungshemmern befragt und aufgeklärt.

So erreichen Sie uns

Zusätzlich steht exklusiv für AOK Rheinland/Hamburg- Versicherte die Impfhotline der AOK Rheinland/Hamburg für medizinische Fragen zur Verfügung.

0800 0326 300

Servicezeiten: rund um die Uhr

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