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Die elektronische Gesundheitskarte

Ab 1. Januar 2014 gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte - ohne eGK droht Privatrechnung - Antrag ist noch möglich.

01.10.2013

18 Jahre lang war sie der treue Begleiter von rund 70 Millionen Versicherten in Deutschland. Doch am 31. Dezember 2013 hat die alte Krankenversicherungskarte ausgedient. Ab 1. Januar 2014 gilt nur noch die  elektronische Gesundheitskarte mit einem Foto, die eGK, für die medizinische Versorgung von Krankenversicherten. Wer im neuen Jahr bei einem niedergelassenen Arzt oder im Krankenhaus eine ärztliche Leistung erhält, der muss dort eine eGK vorlegen. Darauf macht jetzt die AOK Rheinland/Hamburg aufmerksam.

Der Arzt kann sonst nicht prüfen, ob der Patient berechtigt ist, eine Leistung zu erhalten. Der Mediziner wiederum kann die erbrachte Leistung nicht mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen. Das kann für den Patienten teuer werden.

Besitzt ein Versicherter ab 1. Januar 2014 keine eGK, weil er trotz mehrfacher Aufforderung dafür kein Foto abgegeben hat, dann ist der Arzt berechtigt, für die Behandlung nach zehn Tagen eine Privatrechnung auszustellen. Diese darf dann von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht erstattet werden. Der Versicherte muss sie selbst bezahlen.

Ein Ausweg ist vorübergehend, die Krankenkasse um einen Abrechnungsschein zu bitten. Dieser kann bis zum Quartalsende beim Arzt vorgelegt werden. Der Mediziner erstattet dann den Rechnungsbetrag.

Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, erklärte: „Diese umständliche Prozedur sollte sich jeder Versicherte, der noch keine eGK beantragt hat, ersparen und jetzt noch sein Foto an seine AOK schicken oder im Internet unter www.aokbild.de/rh  hochladen. Wir bieten in unseren Geschäftsstellen auch einen kostenlosen Fotoservice an – einfacher geht es nicht. Sonst würde im neuen Jahr eine ärztliche Leistung zu Lasten des Versicherten gehen.“

Das Recht des Arztes, bei fehlender eGK eine Leistung privat abzurechnen, gilt übrigens unabhängig von dem Anlass, sei es eine Akutbehandlung, z. B. bei einer Verletzung, oder sei es eine andere Behandlung, z. B. eine reine Vorsorge-Untersuchung.

Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland beantragten bisher noch keine eGK per Zusendung eines eigenen Fotos. Bei der AOK Rheinland/Hamburg sind noch etwa 175 000 Versicherte ohne elektronische Gesundheitskarte. Die gesetzlichen Krankenkassen sind bemüht, in der Zeit bis Jahresende ihre Versicherten mit der eGK zu versorgen, sobald fehlende Fotos abgegeben werden. Die Auslieferung erfolgt dann in wenigen Tagen.

Es gibt Ausnahmen von der gesetzlichen Bild-Pflicht: Kinder bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres benötigen keine eGK mit Foto, sowie Personen, die nicht zu einer Bildzusendung in der Lage sind, beispielsweise Pflegefälle. Besteht hier eine Unklarheit, dann können sich die Versicherten sowie Angehörige und Betreuer in jeder der 111 Geschäftsstellen der AOK Rheinland/Hamburg informieren und beraten lassen.

AOK Bilduploadservice

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232