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AOK Rheinland/Hamburg verurteilt Neiddebatte der AfD

Die AOK Rheinland/Hamburg lässt sich nicht instrumentalisieren

28.09.2016

Die AOK Rheinland/Hamburg verwahrt sich gegen die Vereinnahmung durch die AfD-Vorsitzende Dr. Frauke Petry im Zusammenhang mit Aussagen ihres Vorsitzenden Günter Wältermann zur gesundheitlichen Versorgung von Asylberechtigten. 

Dazu erklärt Wältermann: „Frau Petry nutzt Aussagen der AOK Rheinland/Hamburg, um mit falschen Behauptungen Ängste und Ressentiments gegen geflüchtete Menschen zu schüren. Dieser Instrumentalisierung tritt die AOK Rheinland/Hamburg entschieden entgegen. 

Das sind die Fakten aus Sicht der AOK Rheinland/Hamburg:

  • Durch Asylbewerber entstehen den Krankenkassen keine Kostensteigerungen und es drohen auch deswegen keine Steigerungen der Zusatzbeiträge.
  • Während der Phase des Anerkennungsverfahrens tragen die Kommunen die Kosten der Krankenversicherung, danach unterscheiden sich anerkannte Asylbewerber in finanzieller Hinsicht für Krankenkassen nicht von anderen Bürgerinnen und Bürgern.
  • Die AOK Rheinland/Hamburg ist Vorreiter, für Asylbewerber eine Gesundheitsversorgung zu organisieren, z.B. durch schnelle Ausgabe von elektronischen Gesundheitskarten.

Solidarische Versicherung für alle

„Die AOK Rheinland/Hamburg steht für eine solidarische Krankenversicherung. Wir versichern und versorgen alle Gruppen der Gesellschaft – aus voller Überzeugung. Eine gute medizinische Versorgung aller Menschen ist ein Gradmesser für die gelebte Solidarität in einer Gesellschaft“ stellt Günter Wältermann klar.  

Im Interview mit der Rheinischen Post vom vergangenen Montag (26. September 2016) hatte Wältermann auf die zu geringen Pauschalen für die Krankenversicherung von ALG II-Empfängern hingewiesen und auf den Missstand, dass die Beiträge der Bundesagentur für Arbeit die tatsächlichen Kosten nicht decken. Wältermann: „Diese Aufgabe muss gesamtgesellschaftlich getragen werden.“

Pressekontakt

?AOK Rheinland/Hamburg
Pressestelle
Kasernenstraße 61
40213 Düsseldorf
Antje Meyer
Telefon: 0211 8791-1011
E-Mail: antje.meyer@rh.aok.de