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AOK Rheinland/Hamburg verbucht leichten Überschuss - Verwaltungsausgaben wurden weiter gesenkt

Die AOK Rheinland/Hamburg hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen.

29.07.2015

Die größte gesetzliche Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen und zweitgrößte in Hamburg erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Überschuss von 2,7 Millionen Euro. Insgesamt lag das Haushaltsvolumen im Bereich Krankenversicherung 2014 bei 8,49 Milliarden Euro – dies entspricht einer Ausgabensteigerung von 3,6 Prozent. Der Anteil der Verwaltungsausgaben konnte dagegen auf 4,9 % (im Vorjahr: 5,0 %) weiter gesenkt werden – somit gehen über 95 % des Haushalts der AOK Rheinland/Hamburg in die Gesundheitsversorgung ihrer 2,9 Millionen Versicherten.

„Die AOK Rheinland/Hamburg setzt auch weiterhin auf wirtschaftliche Stabilität“, erklärte dazu Karl Reuber, Vorsitzender des Verwaltungsrates und Versicherten-Vertreter. „Mit Blick auf die steigenden Kosten in nahezu allen Bereichen des Gesundheitssektors ist der positive Abschluss 2014 eine außergewöhnliche Leistung. Zumal es gleichzeitig gelungen ist, die ohnehin schon beeindruckende Service- und Angebotspalette für die Versicherten weiter auszubauen.“

Der Haushalt 2014 enthält spürbar höhere Leistungsausgaben. Insbesondere stiegen die Ausgaben für Arzneimittel (+ 8,1 % auf 1,38 Milliarden Euro) sowie für Heil- und Hilfsmittel (+ 7,2 % auf 502,0 Millionen Euro) und für die Krankenhausbehandlung (+2,6 % auf 3,0 Milliarden Euro).

„Ausgaben, die unseren Versicherten im Bereich Service und Versorgung zugute kommen, tätigen wir natürlich gerne. Allerdings ist es schon eine bedenkliche Entwicklung, dass sich die Kostensteigerung Jahr für Jahr auf einem solch hohen Niveau bewegt“, erklärte Günter Wältermann, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg. „Im Arzneimittelbereich ist die immense Ausgabendynamik insbesondere auf die Preispolitik einzelner Pharmafirmen in den ersten zwölf Monaten der Markteinführung neuer Arzneimittel zurückzuführen. Hier ist vor allem das Arzneimittel für die Behandlung von Hepatitis C zu nennen. Diese Ausgabendynamik setzt sich 2015 ungebrochen fort. Der Gesetzgeber ist hier dringend gefordert, um auch zukünftig Innovationen für die GKV bezahlbar zu machen.“ Mit Blick auf die Beitragsdiskussion für das Jahr 2016 sagte Wältermann dennoch: „Wir sind sicher, uns auch im kommenden Jahr mit einem konkurrenzfähigen Beitragssatz und überzeugenden Leistungen für unsere Versicherten am Markt zu behaupten und neue Mitglieder zu gewinnen.“

Die AOK Rheinland/Hamburg ist auch Pflegeversicherung. Das Geschäftsjahr 2014 weist bei den Ausgaben einen Anstieg um 2,3 % auf 1,27 Milliarden Euro aus. Mit einer Steigerung von 4,2 % auf 335,0 Millionen Euro fiel dabei der Bereich Pflegegeld besonders stark ins Gewicht.

Das Jahr 2014 brachte den Versicherten ein Leistungsplus: Die AOK Rheinland/Hamburg übernimmt seither alle empfohlenen Reiseschutzimpfungen. Außerdem trägt sie für ihre Kunden die Kosten für künstliche Befruchtungen nun zu 100 % - doppelt so viel wie der Gesetzgeber es derzeit vorsieht. Als erste gesetzliche Krankenversicherung leistet die AOK Rheinland/Hamburg zudem die Kostenübernahme für eine personalisierte Therapie bei Lungenkrebs, eine Zweitmeinung Orthopädie für Knie-, Hüft und Wirbelsäulen-Operationen und eine Beratung über die geprüften überdurchschnittlichen Krankenhäuser für das Einsetzen eines künstliches Hüftgelenks.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Schall
E-Mail: andre.schall@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1539
Telefax: 0211 8791-1232