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AOK Rheinland/Hamburg: Urteil zum Morbi-RSA

Ein Erfolg für die Versorgerkassen

05.07.2013

Die AOK Rheinland/Hamburg begrüßt das heutige Urteil des Landessozialgerichts NRW zum morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (MRSA). Das Gericht entschied am Donnerstag in Essen, dass der logisch-mathematische Fehler im MRSA zu korrigieren ist. Das Jahresausgleichsverfahren des Bundesversicherungsamtes (BVA) für das Jahr 2013 muss zudem neu berechnet werden.

„Die Entscheidung ist ein Erfolg für die Versorgerkassen“, sagte Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. „Die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds müssen dort ankommen, wo sie benötigt werden. Nach diesem Urteil wird nun schon für 2013 der unterschiedlichen Versichertenstruktur einzelner Krankenkassen Rechnung getragen.“

Gegen den Berechnungsfehler bei der Ermittlung der Zuweisungen, die Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds erhalten, hatten mehrere Krankenkassen verschiedener Kassenarten (AOK, BKK, Ersatzkassen, Knappschaft) geklagt. Die Klagen der Kassen richten sich gegen den RSA der Jahre 2011-2013.

Hintergrund: Vom Bundesversicherungsamt erhalten die Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds monatliche Zuweisungen für ihre Versicherten. Die Höhe der Zuweisungen wird auf Grundlage der Leistungsausgaben der Kassen in einem festgelegten Verfahren errechnet. Dabei werden Kriterien wie Morbidität, Alter und Geschlecht der Versicherten miteinbezogen. Aufgrund des Berechnungsfehlers werden die Zuweisungen für bestimmte Versichertengruppen systematisch zu gering bemessen.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Schall
E-Mail: andre.schall@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1539
Telefax: 0211 8791-1232