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AOK Rheinland/Hamburg und Stadt Essen starten neues Projekt

Helfen dort, wo sich das Leben abspielt: Versorgungsnetzwerk NAEHE soll älteren Bürgern in Essen-Steele zur Seite stehen.

02.05.2014

Älteren, hilfsbedürftigen Menschen ist es wichtig, so lange wie möglich in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung leben zu können. Doch häufig lassen normale Anforderungen des Alltags wie Einkäufe oder Wohnungsreparaturen dies nicht zu. Jetzt werben die AOK Rheinland/Hamburg und die Stadt Essen für die Unterstützung durch weitere Partner für das innovative Hilfsprojekt NAEHE. Der Startschuss fiel am Freitag, 2. Mai 2014, durch die Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung. Die Initiatoren wollen gemeinsam mit Partnern aus der gesamten Stadtgesellschaft ein Versorgungsnetzwerk vollkommen neuer Art aufbauen, um den Bedürfnissen der hilfebedürftigen Menschen besser Rechnung tragen zu können.

Einzelhandel und Dienstleister, Pflegedienste und Hilfsmittel-Anbieter, Ärzte, Wohnungsbaugesellschaften und Selbsthilfegruppen sowie kulturelle Anbieter und weitere Hilfs- und Selbsthilfegruppen sollen das Netzwerk knüpfen und ihre Leistungen als vernetztes Angebot den Bürgerinnen und Bürgern leicht zugänglich machen.  Denn wenn auch vielfach Unterstützungsangebote vorhanden sind, sind diese den Hilfebedürftigen oft nicht bekannt und werden daher erst gar nicht in Anspruch genommen. Das neue Angebot trägt den Namen „Netzwerk zur Absicherung der Versorgung in der eigenen Häuslichkeit in Essen“, abgekürzt NAEHE.

Am Freitag (2.5.2014) unterschrieben Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß und AOK-Vorstandschef Günter Wältermann eine entsprechende Absichtserklärung („Letter of Intent“). Ausgangspunkt für das Projekt ist der Stadtteil Steele. Das Versorgungsnetzwerk will dort vorhandene Hilfs- und Unterstützungsangebote miteinander verknüpfen und dafür sorgen, dass sich die vielfältigen Angebote einfach nutzen lassen.

Alle Unternehmen und Pflegekassen sind nun aufgerufen, sich zu engagieren und aktiv am neuen Essener Projekt NAEHE zu beteiligen. Vertreter der Pflegekassen sind für Freitag, 9.5.2014, zum Gespräch ins Rathaus eingeladen worden. Eine Informationsveranstaltung für Interessenten wird am Mittwoch, 21.05.2014, um 19.30 Uhr im Saal der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung, Paßstraße 2, 45276 Essen, stattfinden. Dort werden interessierte Unternehmen über Ziele, Inhalte und Nutzen des Netzwerkes informiert.

Der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß betonte: „Die Stadt Essen sieht in der Schaffung von Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter eine Schwerpunktaufgabe ihrer ressortübergreifenden Demographiepolitik. Diese kann aber nur gelingen, wenn alle an der im weitesten Sinne Versorgung älterer Menschen Beteiligten ihre Unterstützungsmöglichkeiten einbringen und sich vernetzen. Ich würde mich 

sehr freuen, wenn sich viele Partner im ausgewählten Projektquartier dem Versorgungsnetzwerk anschließen würden.“

Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, erklärte: „Wir

müssen in der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in ihrem Lebensumfeld neue Wege gehen. Mit dem Angebot NAEHE im Essener Osten wollen wir gemeinsam mit vielen Partnern und den Pflegekassen den Menschen, unabhängig von ihrer Krankenkassen-Zugehörigkeit, praktische Hilfe in der Alltagsbewältigung anbieten, wo es sonst mangels Alternativen oft zu einem Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim kommen würde. Das Versorgungsnetzwerk ist auf Nachhaltigkeit angelegt.“

Auch in Essen nimmt die Zahl älterer Menchen in den nächsten Jahrzehnten deutlich zu. Bereits bis zum Jahr 2020 steigt der Anteil der 65-Jährigen und Älteren laut Prognose auf über 22 Prozent. Besonders die Zahl der Hochbetagten – 80 Jahre und älter – wird stark
ansteigen.

Die wichtigsten Ziele von „NAEHE“ mit einer quartiersnahen Versorgung:

  • vorhandene Angebote transparent machen;
  • die beteiligten Bürger erhalten Hilfsangebote, die sich untereinander vernetzen;
  • hilfe- und pflegebedürftige Menschen sollen länger in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben können;
  • die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung im Alter wird gestärkt;
  • die Lebensqualität und die persönliche Versorgung werden verbessert, während gleichzeitig
  • die pflegenden Angehörigen entlastet werden

Ansprechpartner für Rückfragen zum Projekt:

Gemeinsamer Pflegestützpunkt im Haus der AOK Rheinland/Hamburg, Friedrich-Ebert-Straße 49, 45127 Essen, Tel.: 0201 2011-751; Fax: 0201 2011-246; Mail: pflegestuetzpunkt-essen@rh.aok.de

Die AOK Rheinland/Hamburg ist mit rund 2,9 Millionen Versicherten die siebtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland. Im Rheinland und in Hamburg stehen 110 Geschäftsstellen für die Betreuung der Versicherten offen. Ein besonderer Service sind die langen Öffnungszeiten täglich von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Das telefonische AOK-Servicecenter Clarimedis ist 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr erreichbar (0800 0326 326).

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Schall
E-Mail: andre.schall@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1539
Telefax: 0211 8791-1232

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
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45121 Essen
Nicole Mause
E-Mail: nicole.mause@presseamt.essen.de
Telefon: 0201 88-88011