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AOK Rheinland/Hamburg ruft zur stärkeren Nutzung der kostenlosen Darmkrebs-Vorsorge auf

Darmkrebsmonat März

01.03.2016

Eindringlicher Appell anlässlich des Darmkrebsmonats März: Die AOK Rheinland/Hamburg ruft zur stärkeren Nutzung der Vorsorge-Koloskopie (Darmspiegelung) auf. Versicherte ab dem vollendeten 55. Lebensjahr können diese kostenlose Leistung ihrer gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nehmen. Allerdings nutzen noch immer viel zu wenige das Angebot. Deshalb hat es sich die Gesundheitskasse zur Aufgabe gemacht, intensiv für das Thema zu werben.

„Wir setzen hier schon lange auf eine breit angelegte Präventionskampagne“, erklärt Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. „Und wir werden nicht nachlassen, unsere Versicherten auch künftig für diese sehr wichtige Untersuchung zu sensibilisieren.“

Unterstützung in ihrem Appell zur Inanspruchnahme der Früherkennung erhält die größte gesetzliche Krankenversicherung in NRW von dem Darmkrebsspezialisten Prof. Dr. Arnulf Hölscher: „In der Darmkrebsvorsorge gilt: Agieren ist besser als reagieren“, sagt der prominente Kölner Klinikdirektor. „Durch Vorsorge-Koloskopie können Polypen als Vorstufen von Krebs erkannt und entfernt werden. Damit wird die Krebsentwicklung verhindert. Weiterhin kann Darmkrebs im Frühstadium erkannt werden.“

Deshalb wird die AOK Rheinland/Hamburg ihre Präventionskampagne im Darmkrebsmonat März mit einer Mailing-Aktion fortsetzen. Rund 23.000 Versicherte erhalten mit dem persönlichen Anschreiben einen Info-Flyer zum Thema Darmkrebs und eine Übersicht ortsansässiger Ärzte. Angeschrieben werden Versicherte, die das 55. Lebensjahr vollendet haben. Ab diesem Alter haben sie Anspruch auf zwei kostenlose Koloskopien im Abstand von zehn Jahren.

Darmkrebs ist noch immer die am zweithäufigsten auftretende Krebserkrankung in Deutschland. Jedes Jahr kommt es zu über 60.000 Neuerkrankungen, erfreulicherweise mit rückläufiger Tendenz. Die Heilungschancen durch Operation und Chemotherapie hängen vor allem vom Krankheitsstadium ab, in dem der Darmkrebs entdeckt wird – je früher, desto größer die Wahrscheinlichkeit auf Genesung.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Schall
E-Mail: andre.schall@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1539
Telefax: 0211 8791-1232