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AOK Rheinland/Hamburg fordert: Pflegebeurteilung muss nah am Menschen sein

Die Zahl der Menschen, die künftig pflegebedürftig werden, wächst immer weiter

29.05.2013

Ihre Pflege und Versorgung ist eine große Herausforderung. Nach Ansicht der AOK Rheinland/Hamburg bietet die jetzige Experten-Diskussion über einen neuen Begriff der Pflegebedürftigkeit die Chance, Schwerpunkte neu zu setzen und Bedürftige besser zu versorgen. Dabei müsste der Fokus bei der Anspruchsprüfung, so die AOK Rheinland/Hamburg, auf die noch bestehenden Fähigkeiten des pflegebedürftigen Menschen gerichtet werden, statt nur auf den Hilfebedarf bei den Verrichtungen des täglichen Lebens. Das Stichwort lautet aktivierende Pflege – diese müsste mehr in den Vordergrund rücken. Die größte gesetzliche Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen begrüßt die aktuellen Beratungen im Expertenbeirat Pflege und betont, dass der Fahrplan der Beratungen eingehalten werden sollte. Dann könnte der Beirat seine Beratungen im Juni 2013 abschließen und seinen Bericht an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr übergeben.

Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, erklärte: „In der Pflege gibt es seit 1.1.2013 neue Leistungen für Demenzkranke. Diese sind ein Schritt in die richtige Richtung, und die Betroffenen und ihre Angehörigen sollten die neuen Leistungen auch unbedingt nutzen. Diese neuen Leistungen können indes nur eine Übergangslösung sein, die Versorgung dieser Menschen gilt es ganzheitlicher zu betrachten. Bei der pflegerischen Betreuung der anderen Pflegefälle, also der nicht-dementen Menschen, müssen wir von den vorgegebenen, knappen Zeitrastern wegkommen. Pflege kann dadurch teurer werden, und auch der Pflege-Beitrag kann dadurch steigen! Das sollten wir im Interesse der pflegebedürftigen Menschen akzeptieren.“

Im Expertenbeirat Pflege beraten im Moment Fachleute, auch der Pflegekassen, über eine Neufassung des Begriffs der Pflegebedürftigkeit. Damit werden künftig Ansprüche auf Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung neu geregelt.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Schall
E-Mail: andre.schall@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1539
Telefax: 0211 8791-1232