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AOK Pflege-Report 2016

Pflegende Angehörige benötigen mehr Unterstützung

07.03.2016

Die Angebote der gesetzlichen Pflegeversicherung werden von den pflegenden Angehörigen zwar insgesamt als gut bewertet, bei den besonders belasteten Pflegenden kommen sie aber zu häufig nicht an. Das zeigen Befragungsergebnisse des aktuellen Reports des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (WIdO). Nur 40 Prozent der hoch belasteten Angehörigen fühlen sich bei der Bewältigung der Pflege ausreichend unterstützt. Im Vergleich zu anderen Pflegepersonen haben sie fast doppelt so häufig Schwierigkeiten bei der Beantragung und Suche von Angeboten der Tages-, Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege.

„Der Beratungsbedarf von hoch belasteten pflegenden Angehörigen, z.B. bei der Pflege eines demenziell erkrankten Menschen, ist erheblich. Oftmals fehlt Ihnen aber, auch aufgrund der Verpflichtungen in der Pflege, die Zeit, um externe Beratungsangebote aufzusuchen“, so Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. „Durch unsere Erfahrungen in der Beratungspraxis wissen wir, wie wichtig daher die Pflegeberatung in der eigenen Häuslichkeit für diesen Personenkreis ist.“ Die AOK Rheinland/Hamburg verfügt – bundesweit einzigartig – über 150 zugehende Pflegeberater. Das sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die pflegebedürftige Versicherte auf Wunsch zu Hause besuchen, um ihnen oder ihren Angehörigen individuell zu helfen – ob beim Ausfüllen von Anträgen oder bei der Beratung in puncto Pflege, Reha sowie Heil- und Hilfsmitteln.

Mit der „Serviceleitstelle Demenz“ verfügt die Gesundheitskasse zudem über eine besondere Anlaufstelle für demenziell erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, um insbesondere in schwierigen Situationen und Notlagen schnell zu helfen. Pflegeexpertinnen und -experten begleiten und unterstützen hier inzwischen über 4.000 Betroffene und ihre Angehörigen. Bei allen Fragen, etwa hinsichtlich Entlastungsmöglichkeiten oder der kurzfristigen Organisationen der Pflege, z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt, sind sie Ansprechpartner.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Schall
E-Mail: andre.schall@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1539
Telefax: 0211 8791-1232