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Achtung Infektionsgefahr:

Eine Warze bleibt selten allein

Warzen sind zwar unansehnlich und ansteckend, aber meistens harmlos. Meistens bilden sie sich als stecknadelkopf- bis erbsengroße Hautwucherungen mit einer rauhen, verhornten Oberfläche. Man unterscheidet eine Reihe unterschiedlicher Warzenarten. Die Warze, die am häufigsten vorkommt, sieht aus wie ein Mini-Blumenkohl. Im frühen Stadium sind die kleinen Knötchen rötlich und flach, und ihre Oberfläche ist kaum verhornt. Allmählich wachsen sie, werden immer rauher und können sich durch Schmutz und Bluteinlagerungen schwärzlich verfärben.
Die kleinen Horngebilde werden durch Viren hervorgerufen. Sie sind ansteckend und werden von Mensch zu Mensch übertragen. Durch kleine Verletzungen gelangen die Viren in die Haut. Einmal angesteckt, kann man sich durch Aufkratzen immer wieder an anderen Körperstellen selbst infizieren.

Am häufigsten entstehen Warzen an den Händen und den Fingern. Sie können allerdings auch an anderen Körperstellen, zum Beispiel im Gesicht, an den Armen und im Genitalbereich auftreten. Besonders unangenehm sind Warzen an den Fußsohlen, die so genannten Dornwarzen. Diese verhornten Wucherungen am Fuß wachsen nach innen. Sie bohren sich in die Sohle und können dann bei jedem Schritt schmerzen.

Zur Behandlung von Warzen kursieren in vielen Familien noch zahlreiche Hausrezepte, die allerdings in der Regel nicht zu empfehlen sind. Heute gibt es effektivere Methoden. Warzen können mit Salicylsäurepflaster oder speziellen Tinkturen aus der Apotheke behandelt werden. Um hartnäckige oder störende Warzen los zu werden, sollte man einen Arzt aufzusuchen. Manche Warzen müssen operativ entfernt werden. Auf keinen Fall darf man selbst an der Warze herum schneiden. Wer Warzen im Genitalbereich hat, sollte auf jeden Fall zum Arzt gehen, denn die sind besonders ansteckend und müssen behandelt werden.