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Abnehmen mit Verstand – AOK warnt vor falschen Tipps und fragwürdigen Regeln

Mit dem Start in das neue Jahr geht oft auch der Vorsatz einher, mehr auf die Figur zu achten und abzunehmen. Denn Übergewicht und die Krankheitsfolgen wie Bluthochdruck oder Diabetes sind eines der größten gesundheitlichen Probleme unserer Gesellschaf

21.01.2015

Doch nachhaltig abzunehmen und das richtige Gewicht zu erreichen und zu halten, ist nicht einfach. „Schlechte Tipps und falsche Vorstellungen erschweren den Weg zum richtigen Gewicht“, sagte Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. Deshalb lohnt neben einem Gespräch mit dem Arzt auch der Besuch bei der Fachberatung der Krankenkasse. Dies gilt besonders dann, wenn tatsächlich ein deutliches Übergewicht vorliegt.

Allerdings hat nicht jedes Übergewicht schon problematischen Charakter. Jüngste Untersuchungen geben Anlass zum Nachdenken. Danach deutet vieles darauf hin, dass leichtes Übergewicht eher in „Idealgewicht“ umbenannt werden sollte, weil Menschen, die etwas mehr als schlank sind, nach aktuellen Studien (z. B. Katherine Flegal/Ingrid Mühlhauser) länger leben und seltener einen Infarkt oder Schlaganfall erleiden würden.

Mit Bedacht sollte auch die Einstufung des eigenen Körpergewichts durch den Body-Mass-Index (BMI) in untergewichtig, normalgewichtig und übergewichtig bis zur Fettsucht betrachtet werden. Hier ist die persönliche Beschaffenheit des Einzelnen mitentscheidend und kann die starre Einteilung durch den BMI relativieren. Der stets genannte BMI von 25 aufwärts, der als Einstieg ins Übergewicht gilt, sollte besser individuell eher als grobe Richtschnur betrachtet werden.  

Die Fachberatung der AOK Rheinland/Hamburg betont stets die Bedeutung der Faktoren ausgewogene Ernährung, mehr Bewegung und Abbau von Stress. Besonders auf die Bedeutung der Ernährung weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hin und spricht davon, dass die Aufklärung über eine bedarfsgerechte, ausgewogene und gesunderhaltende Ernährung von besonderer Bedeutung sei. Zehn Regeln der DGE helfen dabei.

Die größte gesetzliche Krankenkasse in NRW hat zudem erfolgversprechende Angebote in ihrem Leistungskatalog. So setzt das Programm „Abnehmen mit Genuss“ auf eine individuelle Festlegung statt allgemeiner Vorschriften, was beim  Essen gesund ist und wirklich satt macht. Ziel sind neue Essgewohnheiten, die für ein dauerhaft geringes Gewicht sorgen. Generell beteiligt sich die AOK Rheinland/Hamburg an den Kosten anerkannter Präventionsangebote zum Abnehmen. Für Menschen mit Adipositas, ob unter oder über 18 Jahre, stehen gezielte Vertragsangebote und örtliche Beratungsprogramme zur Verfügung.

Bewegungsangebote in vielfältiger Form sind seit langem Bestandteil des AOK-Leistungsspektrums. Auch hier werden die Kursgebühren zum Teil übernommen (Übersicht unter www.fit-mit-der-aok.de).  

Die AOK Rheinland/Hamburg ist mit rund 2,9 Millionen Versicherten die siebtgrößte
gesetzliche Krankenkasse in Deutschland. Im Rheinland und in Hamburg stehen 110 Geschäftsstellen für die Betreuung der Versicherten offen. Ein besonderer Service sind die langen Öffnungszeiten täglich von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Das telefonische AOK-Servicecenter Clarimedis ist 24 Stunden täglich an
365 Tagen im Jahr erreichbar (0800 0 326 326).

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232