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93 Prozent nutzen Angebot zur kostenlosen <br>Darmkrebs-Vorsorge nicht

Größte gesetzliche Krankenversicherung in Nordrhein-Westfalen wirbt intensiv für Nutzung der Früherkennungsuntersuchung

27.02.2015

Anlässlich des Darmkrebsmonats März ruft die AOK Rheinland/Hamburg zu einer höheren Beteiligung an der Vorsorgeuntersuchung auf. Versicherte ab 55 Jahren können die sogenannte Koloskopie (Darmspiegelung) als kostenloses Angebot der gesetzlichen Krankenkassen in Anspruch nehmen. „Dank unserer breit angelegten Präventionskampagne entscheiden sich aktuell immerhin sieben Prozent unserer angeschriebenen Kunden für die Früherkennungsuntersuchung - mit diesem Wert liegen wir schon weit über dem Bundesdurchschnitt von etwa zwei Prozent“, erklärte Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. „Zufrieden sind wir damit allerdings noch lange nicht. Wir werden deshalb auch künftig intensiv für diese so wichtige Untersuchung werben.“

Darmkrebs ist noch immer die am zweithäufigsten auftretende Krebserkrankung in Deutschland. Jedes Jahr kommt es zu über 63 000 Neuerkrankungen, erfreulicherweise mit rückläufiger Tendenz. Die Heilungschancen durch Operation und Chemotherapie hängen vor allem vom Krankheitsstadium ab, in dem der Darmkrebs entdeckt wird – je früher, desto größer die Wahrscheinlichkeit auf Genesung.

Deshalb wird die AOK Rheinland/Hamburg ihre Präventionskampagne im Darmkrebsmonat März mit einer Mailing-Aktion fortsetzen. Rund 23 000 Versicherte erhalten mit dem persönlichen Anschreiben einen Info-Flyer zum Thema Darmkrebs und eine Übersicht ortsansässiger Ärzte. Angeschrieben werden Versicherte, die das 55. Lebensjahr vollendet haben. Ab diesem Alter haben sie Anspruch auf zwei kostenlose Koloskopien innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren.

Auch an dem Engagement der Felix-Burda-Stiftung auf dem Gebiet der Darmkrebs-Vorsorge ist die AOK Rheinland/Hamburg beteiligt. Wie schon in den Vorjahren ist sie Stifter des Förderpreises „Beste Präventionsidee“.

Die AOK Rheinland/Hamburg fördert außerdem eine Reihe von lokalen Projekten. Darunter ist auch die Arbeit des preisgekrönten Vereins „Düsseldorf gegen Darmkrebs e.V.“. Vertreter der AOK Rheinland/Hamburg gehören diesem Verein seit der Gründung als persönliche Mitglieder an und setzten sich seither für Aufklärungsaktionen und Öffentlichkeitsarbeit ein. So konnten prominente Düsseldorfer als Unterstützer gewonnen werden, 25 000 Flyer wurden verteilt.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Schall
E-Mail: andre.schall@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1539
Telefax: 0211 8791-1232