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Gesunde Zähne: Acht von zehn Zwölfjährigen sind top, die Hälfte der Schulanfänger ist flop

Ein Flop sind die Zähne der Schulanfänger nicht, weil das Gebiss die übliche und stolz machende Lücke im Gebiss zeigt, sondern gerade mal ungefähr die Hälfte aller Schulstarter (Thüringen: 47,7 Prozent und Sachsen 54,1 Prozent) naturgesunde Beißerchen vorzeigen kann.
Nehmen Eltern das Zähneputzen nicht ernst genug?

19.09.2019Autor: Jenny FüstingRubrik: Allgemein 0

Wie passt es zusammen, dass es mit „fortschreitendem Alter“ der Kinder wieder besser wird? Denn, die Thüringer haben mit 79,2 Prozent und die sächsischen Zwölfjährigen mit 78,1 Prozent naturgesunde, bleibende Zähne (Deutschland: 78,8 Prozent).

Fangen wir mal von vorn an:

Babys bekommen Zähne. Ungefähr mit sechs Monaten den ersten Zahn. Zu dieser Zeit steht auch die U5 beim Kinderarzt an. Um nun auch den ersten Besuch beim Zahnarzt zu etablieren, wurde die Richtlinie über zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen zum 1. Juli 2019 aktualisiert und angepasst: Neu ist nun, dass die gesetzlichen Krankenkassen auch die Kosten für drei zusätzliche Untersuchungen vom 6. bis zum vollendeten 33. Lebensmonat und bei Bedarf die Anwendung von Fluoridlack übernehmen. Die drei bisherigen Untersuchungen ab dem 34. Lebensmonat bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres gab es schon und bleiben bestehen.

Der erste Zahnarztbesuch wird also zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat empfohlen, der zweite zwischen dem zehnten und 20. und der dritte Besuch zwischen dem 21. und 33. Lebensmonat. Ich oute mich, den ersten haben wir verpasst. Ich glaube aus Mitgefühl gegenüber dem Zahnarzt oder meiner Panik, wie anstrengend der Termin ausfallen würde. Obwohl ich mich eigentlich als „engagierte“ Mutter bezeichnen würde, wenn es um die Zahngesundheit der Kinder geht. Deshalb nehmen wir nun wenigstens den zweiten Vorsorgetermin wahr.

Beim großen Kind klappte das mit der Zahngesundheit bisher ganz gut. Fast zählt er altersmäßig zu den acht von zehn Kindern mit Beißerchen ohne Karies. Schwieriger gestaltet sich das bei dem Kleinen. Nicht, dass hier Karius und Baktus im Anmarsch sind, aber es fordert uns beide zwei Mal täglich zum Schlagabtausch. Seine 16 Zähne wollen nach der KAI-Methode, nämlich Kauflächen, außen, innen, geputzt werden. Seit dem ersten Zahn mit vier Monaten, putzen wir morgens und abends mit einer Bürste (die bot von Beginn an mehr Schutz vor Beißattacken) und einem Hauch fluoridierter Kinderzahnpasta. Auch gibt’s nichts zum Dauernuckeln, gesüßte Getränke oder Fruchtsäfte. Klingt asketisch, doch in so vielen Lebensmitteln steckt noch genug Zucker, ob natursüss oder nachgeholfen, das reicht eigentlich für mehrere Kinder. Und ich finde, dass man priorisieren muss – wir essen dafür lieber eine Kugel Eis – und putzen am Abend natürlich gründlich die Zähne.

Beim diesjährigen Tag der Zahngesundheit am 25. September stehen die Zähne der Jugendlichen im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Ich feier’ meine Zähne!“ sollen sie durch altersgerechte Aufklärung motiviert werden, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Pubertierend nimmt die Hygiene erfahrungsgemäß etwas ab, während man im Grundschulalter noch großen Einfluss auf die Kids hat, indem sie die Verantwortung übertragen bekommen, für ihre Zähne selbständig zu sorgen und die Eltern „nur“ nachputzen. Das ist ein wichtiger Schlüssel zur Motivation. Falls die mal schleift, müssen die Eltern wieder ran. Tatsächlich kontrolliere ich heute noch beim Großen, wenn er zu schnell fertig war und schicke ihn erneut in die Zauberkugel. Ich weiß, dass das nervt. Aber dafür ist man Eltern geworden. Kommt er auch noch hin.

 

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