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Dem Klapperstorch auf die Sprünge helfen

Der Fortschritt in puncto künstlicher Befruchtung ermöglicht viel – aber nicht alles und schon gar nicht zum Nulltarif. Mindestens 3.000 Euro müssen ungewollt Kinderlose auf den Tisch blättern, wenn sie ihre Familie mit Kinderlachen und Tränentrocknen komplettieren wollen – ohne Gewähr, dass es auch wirklich klappt. Keine Frage der Kosten Damit der Kinderwunsch nicht zu […]

04.03.2016Autor: Steffen SchäferRubrik: Versorgung und Innovation 0

Der Fortschritt in puncto künstlicher Befruchtung ermöglicht viel – aber nicht alles und schon gar nicht zum Nulltarif. Mindestens 3.000 Euro müssen ungewollt Kinderlose auf den Tisch blättern, wenn sie ihre Familie mit Kinderlachen und Tränentrocknen komplettieren wollen – ohne Gewähr, dass es auch wirklich klappt.

Keine Frage der Kosten

Damit der Kinderwunsch nicht zu einer bloßen Frage des Geldbeutels verkommt, unterstützt die AOK PLUS die bei ihr versicherten Ehepaare, indem sie sich über das gesetzliche Maß hinaus an den Kosten beteiligt. Mehr als eine halbe Million Euro hat sie allein im vergangenen Jahr für die entsprechende Satzungsleistung ausgegeben.

Addiert man das dazu, was die sächsisch-thüringische Gesundheitskasse gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag zu zahlen hatte, kommt man auf rund 1,8 Millionen Euro. Ein schönes Sümmchen und eine echte Hilfe, wenn man bedenkt, dass damit 75 Prozent der Kosten abgedeckt sind. Mit weiteren Zuschüssen von Bund und Land lässt sich der Eigenanteil nochmals reduzieren.

Kleiner Wermutstropfen

Aufatmen also bei den ungewollt Kinderlosen, die sich auf dem Weg zum Elternglück zum ersten Mal mit der Kostenfrage beschäftigen? Ja und nein. Der Teufel steckt im Detail, denn die Kinderwunschbehandlung auf „Rezept“ gilt nur für verheiratete Paare. Ohne Trauschein muss die künstliche Befruchtung bis auf den staatlichen Zuschuss aus der eigenen Tasche finanziert werden.

Trotz des Wermutstropfens versucht die AOK PLUS ungewollt Kinderlose mit weiteren exklusiven Zusatzleistungen noch mehr Hilfe angedeihen zu lassen. Eine Schlüpfhilfe für Embryonen (das sogenannte Assisted Hatching) gehört ebenso dazu wie die testikuläre Spermienextraktion (kurz: TESE) zur Steigerung der Erfolgsaussichten.

1,4 Millionen Frauen und Männer zwischen 25 und 59 Jahren sind nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ungewollt kinderlos und auf medizinische Hilfe angewiesen.

Antragszahl verdreifacht

Die Anreize scheinen ihre Wirkung nicht zu verfehlen: Rund 1.200 Anträge auf Übernahme der mit dem Behandlungsplan genehmigten Kosten hat die AOK PLUS allein im letzten Jahr erhalten. Tendenz steigend. In den Jahren vor der Erhöhung des Erstattungsbetrags von 50 auf 75 Prozent waren es fast zwei Drittel weniger.

Die Genehmigungsquote liegt aktuell bei fast 100 Prozent. Da passt es gut, dass die AOK PLUS erst kürzlich zur besten Krankenkasse für Familien gekürt wurde (Finanztest 2/2016). Für sie ist es selbstverständlich, dem Klapperstorch auf die Sprünge zu helfen, damit eine Familie überhaupt erst entstehen kann.

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